Arbeiten bei NATURSTROM: Als Windkraft-Projektierer die Energiewende mitgestalten

Die positive Entwicklung von NATURSTROM spiegelt sich auch in der Mitarbeiterzahl wider: Mittlerweile bringen mehr als 300 Mitarbeiter die Energiewende jeden Tag ein Stückchen weiter voran. In der Serie „Arbeiten bei NATURSTROM“ möchten wir Ihnen NATURSTROM als Arbeitgeber vorstellen. Vor welchen Herausforderungen Windprojektierer stehen, erfahren Sie im aktuellen Teil.

Dieses Gefühl, wenn die Rotorblätter in die Höhe gezogen und an der Anlage angebracht werden.  Wenn sie sich das erste Mal drehen, in bis zu 140 Metern Höhe. „Das ist jedes Mal wieder beeindruckend“, sagt Max Wackwitz. Er ist Windkraft-Projektierer im Büro Senftenberg. Seit über drei Jahren arbeitet er dort für NATURSTROM.

Der Bau einer neuen Windkraftanlage beschäftigt Max Wackwitz schon lange bevor das Fundament ausgehoben wird, denn die Akquise von Neukunden zählt ebenso zu seinem Jobprofil wie die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen regionalen Vertretern. Dafür ist er vor Ort, spricht mit Eigentümern und Gemeindemitgliedern. Nach dem Erstkontakt geht es darum, zu beurteilen, ob sich Windkraftanlagen auf der Fläche lohnen und ob das im Einklang mit Flora und Fauna geschehen kann.

Windkraft-Projektierer Max Wackwitz © NATURSTROM

Gerade arbeitet Max Wackwitz an der Erweiterung des Windparks Neudorf. © NATURSTROM

Ist die Planung inklusive sämtlicher Gutachten und Genehmigungen abgeschlossen, geht es an den Bau — und auch da ist Max Wackwitz hautnah mit dabei (nachzulesen in unserem Bautagebuch Ramsthal). „Mein Arbeitsalltag ist jede Woche anders“, berichtet der Windkraft-Projektierer, „mal bin ich im Büro, mal auf der Baustelle unterwegs oder führe Gespräche mit Projektleitern. Genau das mag ich an meinem Beruf, diese Vielseitigkeit. So etwas wie einen festgefahrenen Alltag kenne ich nicht. Stattdessen treffe ich immer wieder auf neue Projekte, neue Leute, neue Charaktere und damit auch neue Herausforderungen.“

In der Realisierungsphase setzt Max auf ein gutes Team

Gerade arbeitet Wackwitz an der Erweiterung des Windparks Neudorf. Im Rahmen des Projektes „Neudorf III“ arbeitet er  daran, vier weitere Windräder mit einer Nennleistung von zwölf Megawatt zu installieren. Rund 25 Millionen Kilowattstunden kann der Windpark jährlich erzeugen — genug für etwa 9.000 naturstrom-Kunden. Bis diese Leistung ans Netz angeschlossen ist, haben Max Wackwitz und seine Kollegen viel zu tun. „Besonders in der Realisierungsphase ist es für einen alleine sehr viel Arbeit. Da ist ein gutes Team besonders wichtig. Wir arbeiten bei uns eng zusammen, statt Aufgaben einfach zu delegieren“, erzählt Max Wackwitz. NATURSTROM macht für ihn aus, „dass wir über alles reden können — auch abgefahrene Ideen. Es gilt: Wenn du etwas willst, dann sag es einfach.“ Max selbst redet gerne darüber, wie sich die einzelnen erneuerbaren Energien miteinander kombinieren lassen. Er träumt davon, die Gemeinden direkt mit den regionalen Anlagen zu verbinden.

Windkraft-Projektierer Max Wackwitz auf einem Projekt. © NATURSTROM

In der Realisierungsphase ist ein gutes Team besonders wichtig. © NATURSTROM

Auch sein Privatleben hat sehr viel mit Wind zu tun

Auch privat ist Nachhaltigkeit für den jungen Projektierer ein Thema. Dass er mal Windkraft-Projektierer bei NATURSTROM wird, hätte er trotzdem nie gedacht: „Mein Vater hatte eine Firma im Gartenbau — mein Weg dort war eigentlich vorgezeichnet. Die Lehre und die Technikerausbildung habe ich noch gemacht, aber dann hat es mich doch an die Uni gezogen.“ Er studierte Energietechnik in Riesa und arbeitete in den Semesterferien bei einem Windkraftprojektierer. „Es ist eins zum anderen gekommen — geplant hatte ich das nie“, sagt der jetzige NATURSTROM-Mitarbeiter. Ein Faible für Wind hat er jedoch schon lange: Seit zehn Jahren versucht er sich im Kitesurfen.

Jungen Leuten rät er, sich hinsichtlich der erneuerbaren Energien breit aufzustellen und offen für neue Entwicklungen zu bleiben – denn die Branche ist noch jung und befindet sich in ständigem Wandel. Im Job ist ihm deshalb auch ein dynamisches Team sehr wichtig. Bei NATURSTROM hat er es gefunden: „Wir sind ein Team, in dem eine lockere Atmosphäre herrscht, aber man sich auch mal die Meinung sagen kann. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen ist sehr eng. Über Bauplänen und Genehmigungen ist schon die ein oder andere Freundschaft entstanden.“

Neugierig geworden? NATURSTROM sucht immer wieder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Geschäftsbereich der Energieerzeugung. Hier geht es zum Stellenportal.

Finja Seroka

Finja Seroka

arbeitet seit Juni 2016 im Presseteam von NATURSTROM. Begeistert sich beruflich und auch privat für nachhaltige Themen. Zuvor hat sie u.a. als Journalistin für Handelsblatt Online und die Funke Mediengruppe gearbeitet.

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