Nachhaltig im Büroalltag: Das macht die NATURSTROM-Nachhaltigkeitsgruppe |  NATURSTROM Blog
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Rolf Zimmermann

Nachhaltig im Büroalltag: Das macht die NATURSTROM-Nachhaltigkeitsgruppe

Um nicht alltägliche Dinge im Büroalltag kümmert sich bei NATUSTROM seit 2014 die Nachhaltigkeitsgruppe, ein beratendes Gremium, das aus den Nachhaltigkeitsbeauftragten der Standorte und weiteren interessierten Mitarbeitenden besteht. Drei Projekte unserer Kolleginnen und Kollegen möchten wir in unserem Blog-Beitrag vorstellen.

 

Lebensmittelrettung

Immer wieder retten NATURSTROM-Kolleginnen und Kollegen Lebensmittel. Foto: NATURSTROM AG

Deutschland wirft jährlich rund 18,4 Millionen Tonnen Nahrungsmittel in den Müll. Vieles davon landet in der Tonne, obwohl es noch genießbar ist. Hier will eine besondere Initiative Abhilfe schaffen: Die Foodsaver konnten durch Kooperationsverträge mit Einzelhändlern schon über 5,5 Mio. Tonnen an Nahrung vor der Entsorgung retten. Neben den Verträgen sorgen eine Theorieprüfung und drei praktische Einführungstermine für Struktur und geregelte Abläufe  – vorher darf man als Foodsaver nicht dabei sein (allerdings als Foodsharer, also Nutzer der geretteten Lebensmittel schon). Mehr dazu unter foodsharing.de/#howto.

Die NATURSTROM-Zentrale in Düsseldorf hat bereits sechs Lebensmittelretter in der Belegschaft. Zweimal pro Woche tummeln sich daher gerettete Lebensmittel mit hoher Diversität im Büro: Ingwer und Zitronengras liegen schon mal neben Wirsing und Weißkohl, schon über 1.000 kg wurden so gerettet. Die Verwertung von diesen Lebensmitteln garantiert nicht nur Spannung, da jede Lieferung eine neue Überraschung ist. Man ändert auch die Sicht auf den eigenen Kühlschrank: „Was will ich heute essen“ wandelt sich automatisch in „was muss schnell weg und wie zubereitet schmeckt mir das heute am besten“?

Nachhaltige Weiterbildung

Zur Fortbildung der Mitarbeitenden in Themen der Nachhaltigkeit am Standort Düsseldorf gibt es Vorträge und Lesungen. Diese finden in der Regel am frühen Abend statt und sind meist offen für alle. Wenn du über die nächste Veranstaltung informiert werden möchtest, einfach eine E-Mail an nachhaltigkeit[at]naturstrom.de senden.

Hier ein Überblick der bisherigen Nachhaltigkeits-Abende und der Ausblick auf den nächsten Termin:

  • Der Hambacher Forst ist ein Maiglöckchen-Stieleichen-Hainbuchenwald (Lohmeyer 1937) und beherbergt 17 FFH-Arten (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) und ist damit nach EU-Recht streng schützenswert. Jedoch weil darunter Braunkohle liegt, wird der Wald zerstört und wegbaggert. Junge Menschen wehren sich dagegen und haben ihre Erlebnisse im Buch „Mit Baumhäusern gegen Bagger Geschichten vom Widerstand im rheinischen Braunkohlerevier“ festgehalten. Eine Baumbesetzerin war zu Besuch, las und stellte sich den zahlreichen Fragen aus dem Publikum.
  • Die GLS-Bank ist langjähriger Partner von NATURSTROM und ebenso ein nachhaltiges Unternehmen in einer sonst eher nicht so grünen Branche. Eine persönliche „Krötenwanderung“ wurde allen empfohlen, die als Kundschaft noch bei Instituten sind, die durch Investitionen und Bürgschaften an atomarer und fossiler Wirtschaft beteiligt sind.
  • Shia Su und ihr Mann sind passionierte Müllvermeider. Sie zeigten uns interessante Einblicke in ein fast müllfreies Leben und viele Lösungen zur Reduzierung der persönlichen Müllproduktion. Die darauf folgenden Gespräche und Diskussionen reichten bis in die Nacht.
  • Filmabend mit Diskussion zu the human scale (Dänemark 2012). Wie macht man aus autogerechten Städten solche, die lebenswert sind? –Jan Gehl ist Achitekt, Städteplaner und kennt sich damit bestens aus, er war maßgeblich am Wandel in Kopenhagen beteiligt. Er war leider nicht zu Gast, dafür aber aus Düsseldorf Vertretende des ADFC, VCD und eine Person, die sich mit Critical Mass gut auskennt.
  • am 2. März 2017: Niko Paech: Von der Energiewende zur Wachstumswende – Vortrag und anschließende Podiumsdiskussion mit Thomas Banning Postwachstumsökonom diskutiert mit Ökostrom-Pionier über Sinn und Unsinn der Energiewende. Niko Paech prägte wie kein anderer den Diskurs der Postwachstumsökonomie. Statt einer Energiewende fordert der VWL-Professor eine Wachstumsrücknahme und damit eine Wachstumswende. Dagegen steht Dr. Thomas Banning wie kaum ein anderer Unternehmer in Deutschland für die Energiewende. Seit 2002 ist er Vorstandsvorsitzender der Düsseldorfer NATURSTROM AG, einem der größten Ökostromanbieter in Deutschland. In dieser Funktion sowie beim Bündnis Bürgerenergie e. V. engagiert er sich für eine dezentrale, von Bürgerinnen und Bürgern getragene Energiewende.

Mit Stil unterwegs

Die beiden Elektrofahrräder werden von den Kollegen rege genutzt. Foto: NATURSTROM AG.

Eine Luftpumpe und etwas Flickzeug können in der richtigen Situation Gold wert sein. NATURSTROM hat das auch erkannt und hat die 13 Unternehmens-Standorte bundesweit mit Fahrradwerkzeug ausgestattet.

Der Fahrrad-Fuhrpark in Düsseldorf bestand bisher aus vier Gemeinschafts-Fahrrädern, die in Pausen für kleine Erledigungen genutzt werden können. Im September 2016 kamen zwei langstreckentaugliche Elektrofahrräder dazu. Die Nachfrage ist enorm und die Rückmeldungen der ersten intensiven Testfahrten bestätigen den großen Nutzen der Anschaffung. Davon ist offenbar auch die Stadt Düsseldorf überzeugt und ehrte NATURSTROM für das gesamte Mitarbeiter-Mobiltätskonzept mit einer Auszeichnung im Rahmen des jährlichen Umweltpreises.

Autor: Rolf Zimmermann, Nachhaltigkeitsbeauftragter bei NATURSTROM

NATURSTROM Team
onlinemarketing@naturstrom.de

Unter diesem Profil schreiben NATURSTROM-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die nicht zu den regelmäßigen Blog-Autoren gehören.

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