Hallerndorf heizt mit der Kraft der Sonne |  NATURSTROM Blog
2828
post-template-default,single,single-post,postid-2828,single-format-standard,qode-quick-links-1.0,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-title-hidden,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-11.2,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-5.2.1,vc_responsive
Hallerndorf heizt nachhaltig mit Holz und der Kraft der Sonne © NATURSTROM AG

Hallerndorf heizt mit der Kraft der Sonne

Knackig kalt war der Januar vielerorts, die Heizungen liefen auf Hochtouren. Doch während ein Großteil der Deutschen seine kalten Zehen an gas-oder ölbetriebenen Heizkörpern wärmt, läuft es Klimaschützern kalt den Rücken runter. Im Wärmesektor steckt die Energiewende immer noch in den Kinderschuhen. Hallerndorf hingegen, eine kleine Gemeinde in Oberfranken, hat die eigene Wärmewende mit Hilfe von NATURSTROM nun einen riesigen Schritt vorangebracht.

Im Westteil des Ortes hat NATURSTROM ein Wärmenetz verlegt, über das künftig 91 Haushalte mit nachhaltiger und vor Ort erzeugter Wärme versorgt werden. Geheizt wird nicht nur mit Holz aus der Region, sondern auch mit der Kraft der Sonne.

Schaufenster im Heizhaus macht neugierig

Gespeist wird das Wärmenetz von einem Heizhaus am Ortsrand, das NATURSTROM im Rahmen eines kleinen Festakts kürzlich in Betrieb nahm. Das holzverkleidete Heizhaus fügt sich harmonisch ins Landschaftsbild ein. Und durch eine große Glasscheibe kann die Heizhaustechnik von jedermann bestaunt werden. „Das Konzept des ‚offenen Heizhauses‘ soll dazu beitragen, den Menschen einen besseren Eindruck von nachhaltiger Wärmeerzeugung zu vermitteln“, erläutert Thilo Jungkunz, Geschäftsbereichsleiter Dezentrale Energieversorgung bei der NATURSTROM AG.

NATURSTROM-Vorstandschef Dr. Thomas E. Banning, Landrat Dr. Hermann Ulm und Hallerndorfs Bürgermeister Torsten Gunselmann beim Anschüren © NATURSTROM AG

NATURSTROM-Vorstandschef Dr. Thomas E. Banning, Landrat Dr. Hermann Ulm und Hallerndorfs Bürgermeister Torsten Gunselmann beim Anschüren © NATURSTROM AG

Im Heizhaus arbeiten vier Holzhackschnitzelkessel mit einer Leistung von je 145 kW sowie ein Kessel mit 300 kW, um eine prognostizierte Menge von 2,25 Mio. kWh pro Jahr zu erzeugen. Die benötigten Holzhackschnitzel und Pellets stammen aus der Region. Einzigartig für Bayern: Die direkt vor dem Heizhaus realisierte Solarthermieanlage ist mit einer Fläche von 1.300 qm in Kombination mit einem Nahwärmenetz die größte ihrer Art. Im Sommer wird sie einen wichtigen Beitrag für die Wärmeversorgung Hallerndorfs liefern.

Wertschöpfung bleibt in der Umgebung von Hallerndorf

Auch künftig will NATURSTROM Projekte wie in Hallerndorf gemeinsam mit Kommunen und Bürgern vor Ort realisieren. Dabei ist es dem Öko-Energieversorger besonders wichtig, dass die Wertschöpfung in der Region stattfindet. Dies galt auch für Hallerndorf: „Wir haben bei der Planung und Realisierung des Projekts großen Wert darauf gelegt, dass ein Großteil der Investitionen in Höhe von insgesamt 3,3 Millionen Euro in der Region bleibt“, so Thilo Jungkunz, Geschäftsbereichsleiter Dezentrale Energieversorgung. Aufträge für rund 2,1 Millionen Euro hat NATURSTROM an Unternehmen in einem Umkreis von nur 30 Kilometern rund um Hallerndorf vergeben.

Ähnliche Projekte zur nachhaltigen Nahwärmeversorgung hat NATURSTROM bereits erfolgreich in Lupburg in der Oberpfalz und im oberfränkischen Markt Marktschorgast umgesetzt. Auch im aktuellen Jahr treibt das wachsende Team der NATURSTROM-Wärmeabteilung Projekte in mehreren Kommunen voran.

Tim Loppe
Tim Loppe
loppe@naturstrom.de

ist seit April 2010 Pressesprecher bei NATURSTROM. Entdeckte die Energiewende in seiner Zeit bei einer Düsseldorfer PR-Agentur für sich. Zuvor hatte der promovierte Germanist an den Universitäten Düsseldorf und Münster im Bereich Sprachwissenschaften gelehrt. E-Mail

Keine Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar