NATURSTROM weiht Nahwärmeversorgung in Marktschorgast ein |  NATURSTROM Blog
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V.l.n.r.: Pfarrer Ignacy Kobus, Ronny Metzner (ZukunftsEnergie Marktschorgast), Dr. Thomas E. Banning (NATURSTROM AG), Marc Benker (ZukunftsEnergie Marktschorgast). © NATURSTROM AG

NATURSTROM weiht Nahwärmeversorgung in Marktschorgast ein

In Marktschorgast, einer Kommune im Landkreis Kulmbach, realisiert NATURSTROM die ökologische Nahwärmeversorgung für 75 Haushalte und zwölf kommunale Gebäude. Zur feierlichen Einweihung der Heizzentrale waren an einem schönen Adventswochenende über 150 Personen gekommen.

Das Nahwärmenetz und die Heizzentrale wurden errichtet und werden zukünftig betrieben durch die NATURSTROM AG. Eine lokale Genossenschaft, die Zukunftsenergie Marktschorgast eG i.G., wird sich finanziell am Projekt beteiligen. Und auch die regionale Wirtschaft profitiert: Von den rund 2,7 Mio. Euro, die NATURSTROM in das Projekt investiert, fließen 2,2 Mio. über Aufträge an Unternehmen aus der Region.

Mit dem regenerativen Nahwärmeprojekt macht sich der Ort unabhängiger von fossiler Energie. Jährlich werden durch das Nahwärmenetz etwa 270.000 Liter Heizöläquivalent eingespart. Die Menschen profitieren von den langfristig kalkulierbaren Heizkosten und zudem spart die Gemeinde jährlich umgerechnet über 700 Tonnen CO2 ein.

Wohlige Wärme im Advent

„O‘gschiert is‘“ hieß es dann zur feierlichen Einweihung. Bei gutem Essen, Stockbrot und Glühwein feierten die Anwohnerinnen und Anwohner von Marktschorgast in gemütlicher Atmosphäre. NATURSTROM sorgte mit tatkräftiger Unterstützung der ZukunftsEnergie Marktschorgast eG i.G. für ein adventliches Fest. Den ökumenischen kirchlichen Segen für die neue Heizzentrale spendeten die Pfarrer Ignacy Kobus und Armin Baltruschat.

Lob aus der Politik

Die Ehrengäste aus der Politik und von den beteiligten Firmen äußerten sich lobend über das Projekt. Landtagsabgeordneter Martin Schöffel sagte Marktschorgast u.a. durch die erneuerbare Wärmeversorgung eine tolle Zukunft voraus. Jörg Kunstmann, stellvertretender Landrat des Landkreises Kulmbach, stellte in Aussicht, dass weitere Gemeinden im Landkreis erneuerbar werden sollen. Bürgermeister Hans Tischhöfer, der seine anfängliche Skepsis für das Projekt eingestand, hoffte nun auf ein verbindendes Netz – nicht nur in der Erde, sondern auch im Gefühl der Solidarität im Ort.

Der Impulsgeber für das Projekt und Vorstandsvorsitzende der ZEM Marktschorgast e.G. i.G., Marc Benker, blickte auf einen langen Weg von der ersten Projektidee im Jahr 2009 bis zur Realisierung zurück. Er sei daher „stolz und glücklich“, dass sich die Arbeit am Ende ausgezahlt habe.

Der Geschäftsbereichsleiter Dezentrale Energieversorgung bei NATURSTROM, Thilo Jungkunz, dankte den beteiligten Firmen, insbesondere der Firma Schwender, der FBG aus Bayreuth und der Mathias Kienbaum Projekt GmbH für den schnellen und tatkräftigen Einsatz. Auch der für die Finanzierung zuständigen Raiffeisenbank Gefrees sprach er ausdrücklich seinen Dank aus. Dr. Thomas E. Banning, Vorstandsvorsitzender der NATURSTROM AG, betonte, dass das Unternehmen engagierten Menschen vor Ort bei der Verwirklichung Ihrer Projekte helfen wolle: Mit Engagement und Professionalität könne man die Energiewende voranbringen.

Ausstattung der Heizzentrale

Die Heizzentrale beherbergt vier Kombi-Kessel mit einer Leistung von jeweils 155 kW, welche mit Pellets oder Holz-Hackschnitzeln betrieben werden können. Ein Blockheizkraftwerk sorgt für den Pumpenstrom. Auf dem Dach des Heizhauses installierte NATURSTROM zudem auf einer Fläche von 270m² eine Solarthermieanlage. Die Anlage kommt in Verbindung mit zwei Warmwasserpufferspeichern insbesondere in den Sommermonaten zum Tragen.

Mit der Inbetriebnahme der Heizzentrale wurden nun die ersten 17 Gebäude angeschlossen, im nächsten Jahr werden die Arbeiten am Netz ab- und die weiteren Anschlussnehmer angeschlossen.

Autorin: Verena Gröbmayr, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Energiegesellschaften

NATURSTROM Team
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