Mehr Sonnenstrom für das Kanzleramt
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PV-Anlage Kanzleramt

Mehr Sonnenstrom für Merkel – PV-Anlage auf Kanzleramt erweitert

Genügend Strom für rund 60 durchschnittliche deutsche Haushalte – so viel saubere Sonnenenergie liefert die frisch sanierte und erweiterte Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kanzleramtes in Berlin. Der hier erzeugte Strom wird zum Teil auch direkt im Gebäude verbraucht. Geplant und durchgeführt wurde die Sanierung von der MR SunStrom GmbH – einem auf Solarenergie spezialisiertem Unternehmen, an dem NATURSTROM beteiligt ist.

„Durch die Verwendung moderner, leistungsstärkerer Module und durch Optimierungen im Aufbau haben wir die Leistung der Anlage deutlich gesteigert“, erzählt Stephan Riedel, Geschäftsführer der MR SunStrom GmbH. Das Dresdner Unternehmen projektiert und errichtet bundesweit Solarstromanlagen, u.a. in enger Zusammenarbeit mit der NATURSTROM AG. Der Öko-Energieversorger ist an SunStrom beteiligt und baut mit dem Dresdner Unternehmen ein Konzept für die Sanierung und den kostengünstigen Weiterbetrieb alter Photovoltaikanlagen auf.

Die Solaranlage auf den Flachdächern des Nord- und Südflügels ging bereits im Jahr 2001 unter der damaligen der rot-grünen Bundesregierung in Betrieb. „Mit Blick auf die markante Gebäudearchitektur liegen die Module waagerecht“, erläutert Stephan Riedel. Im Zuge der umfassenden Erneuerung hat SunStrom die Leistung von 150 kWp auf 200 kWp erhöht. 756 Module kamen dabei zum Einsatz, die wie auch die Wechselrichter von einem deutschen Hersteller stammen. Die Anlage speist bereits seit Kurzem ein.

Jährlich soll sie über 180.000 Kilowattstunden Strom produzieren. Gegenüber der alten Anlage liefern die neuen Module somit auf gleicher Fläche ein Drittel mehr Ertrag. Sicherlich zur Freude des Kanzleramts, denn der Solarstrom wird ins Hausnetz eingespeist und deckt somit einen Teil des eigenen Strombedarfs. „Wie viel die Anlage aktuell erzeugt, visualisiert eine neue Großanzeige“, so Riedel. Somit sehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundeskanzleramts auf einen Blick, dass die Arbeit im Gebäudekomplex – zumindest zum Teil –durch Sonnenstrom ermöglicht wird.

„Die Erneuerung der Anlage auf dem Bundeskanzleramt ist Vorbote einer Entwicklung, die in wenigen Jahren das Tempo der Energiewende spürbar beeinflussen wird“, erklärt Dr. Thomas E. Banning, Vorstandsvorsitzender der NATURSTROM AG. „Von Neujahr 2021 an wird jedes Jahr für viele tausende Solar- und Windenergieanlagen die EEG-Vergütung auslaufen. Deren Betreiber müssen rechtzeitig überlegen, ob sich der Weiterbetrieb oder eine Neuinvestition lohnt. Und vor allem, wie Sie den produzierten Strom selber nutzen oder vermarkten wollen.“ Mit der Beteiligung am Servicespezialisten SunStrom hat sich  NATURSTROM daher frühzeitig als Ansprechpartner für Betreiber älterer Photovoltaik-Kraftwerke positioniert.

Tim Loppe
Tim Loppe
loppe@naturstrom.de

ist seit April 2010 Pressesprecher bei NATURSTROM. Entdeckte die Energiewende in seiner Zeit bei einer Düsseldorfer PR-Agentur für sich. Zuvor hatte der promovierte Germanist an den Universitäten Düsseldorf und Münster im Bereich Sprachwissenschaften gelehrt.

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