Tauschaktion für alte Kühlgeräte: bereits mehr als 170 Mikrokredite vergeben |  NATURSTROM Blog
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Kühlgerät © SSC Plus 2014

Tauschaktion für alte Kühlgeräte: bereits mehr als 170 Mikrokredite vergeben

Der hohe Stromverbrauch alter Kühlgeräte belastet insbesondere einkommensschwache Haushalte stark. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat NATURSTROM 2014 einen Fonds über 100.000 Euro eingerichtet, aus dem zinslose Mikrokredite für den Austausch alter Kühl- und Gefrierschränke an Menschen mit geringen Einkommen vergeben werden. Damit unterstützt NATURSTROM eine bundesweite Aktion zum Kühlgerätetausch. Mehr als 170 alte und ineffiziente Kühlschränke konnten 2015 dank dieses Fonds ersetzt werden.

Kühlgerät © SSC Plus 2014

Der hohe Stromverbrauch alter Kühlgeräte belastet einkommensschwache Haushalte oft stark. Foto: © SSC Plus 2014

Sie laufen ununterbrochen das ganze Jahr über und gehören zu den größten Stromfressern im Haushalt: Kühl- und Gefrierschränke. Doch besonders bei Kühlgeräten hat sich in puncto Energieeffizienz in den vergangenen zehn Jahren viel getan: So verbraucht beispielsweise ein Kühlschrank der Energieeffizienzklasse A satte 60 Prozent mehr Strom als ein Gerät der Kategorie A+++. Wer also in ein effizienteres Gerät investiert, kann langfristig viel Geld und Energie sparen.

Doch gerade einkommensschwachen Haushalten fehlen oft die finanziellen Mittel, um in ein neues Gerät zu investieren. Hier schafft eine bundesweite Aktion zum Kühlgerätetausch Abhilfe. Das Projekt wird vom Deutschen Caritasverbandes e.V. und vom Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschland e. V. durchgeführt und ist in die in die Kampagne „Stromspar-Check PLUS“ eingebettet. NATURSTROM hat den Kühlgerätetausch 2014 mit der Einrichtung eines Fonds über 100.000 Euro unterstützt.

Mehr als 170 einkommensschwachen Haushalten an sechs Caritas-Standorten konnte im vergangenen Jahr die Anschaffung eines sparsamen Kühlgerätes ermöglicht werden. Ein Erfolg, der sich auch auf die Klimabilanz auswirkt: mindestens 17.000 Kilogramm klimaschädliches CO2 wurden dadurch im vergangenen Jahr eingespart. Besonders erfolgreich war die Aktion in Berlin: Hier konnten mehr als 120 ineffiziente Kühl- und Gefrierschränke ersetzt werden.

Wie funktioniert der Kühlgerätetausch?

Einkommensschwache Haushalte aus den teilnehmenden Caritas-Standorten bzw. -Regionen Berlin, Peine, Duisburg, Vorpommern, Hamm und Leipzig können einen unverzinsten Zuschuss von bis zu 300 Euro aus dem NATURSTROM-Fonds für den Kauf eines neuen Kühl- oder Gefrierschranks erhalten. Bevor der Mikrokredit ausgezahlt wird, müssen die betreffenden Haushalte jedoch verpflichtend am Programm „Stromspar-Check PLUS“ teilnehmen, bei dem der aktuelle Stromverbrauch ermittelt und Stromsparmaßnahmen ergriffen werden.

Der Fonds ergänzt eine seit Oktober 2013 bestehende Förderung des Bundesumweltministeriums. Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld können für den Kauf eines neuen Kühlschranks oder einer Kühl-Gefrier-Kombination der Energieeffizienzklasse A+++ einen Gutschein über 150 Euro erhalten. Die Gelder dafür stammen aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative. Voraussetzung: Der Kühlschrank muss älter als zehn Jahre sein und das Neugerät mindestens 200 Kilowattstunden pro Jahr einsparen. Gefördert wird nur der Austausch gegen gleichgroße oder kleinere Geräte, damit die Effizienzsteigerung nicht durch die höhere Leistung eines größeren Geräts zunichte gemacht wird. Durch den Austausch alter Kühl- und Gefrierschränke lassen sich mehr als 100 Kilogramm CO2 pro Jahr vermeiden, wenn im gleichen Zeitraum mindestens 200 Kilowattstunden Strom eingespart werden. Außerdem sparen die Haushalte – je nach Stromtarif – jährlich 70 Euro und mehr.

Weitere Informationen zum Stromsparcheck und zum Kühlgerätetausch finden Sie unter:

www.stromspar-check.de

www.facebook.com/stromsparcheck

Miriam Ersch-Arnolds
Miriam Ersch-Arnolds
ersch@naturstrom.de

arbeitet seit Februar 2013 in der Pressestelle von NATURSTROM. Ihre Begeisterung für das Thema Nachhaltigkeit wurde während ihrer Zeit als Mitarbeiterin einer Fairhandels-Organisation geweckt und begleitet sie bis heute sowohl beruflich als auch ehrenamtlich. E-Mail

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