Fernsehturm von Berlin. (Bild: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)/ pixelio.de)

Städte-Trip: Mit NATURSTROM 24 Stunden Berlin erleben

Die Hauptstadt pulsiert – und hat sich weltweit einen Ruf als Kulturmetropole gemacht. Aus aller Herren Länder strömen Touristen nach Berlin, um seine vitale Vielfalt zu erleben. Viele der renommiertesten Locations sind nicht nur spannend, sondern auch umweltbewusst – und beziehen naturstrom. Wir haben Ihnen eine Route mit Highlights zusammengestellt, die Sie in 24 Stunden erleben können. 

In Berlin ist der Bär los. Die leuchtendbunten, lebensgroßen Tiere – Zeichen für Toleranz der Völker – stehen seit Jahren an vielen Straßenecken der Stadt. Ähnlich farbenfroh und vielseitig geht es bei den Menschen zu: Da wuseln sich US-amerikanische Touristen an legeren Studenten mit Dreadlocks und hektischen, Anzug tragenden Bundestagsabgeordneten vorbei. Aus einem Gemüseladen wabern türkische Klänge und direkt daneben steht eine Gruppe Japaner und bestaunt das Treiben um sich herum. Berlin ist immer einen Besuch wert. Kultur und Kunst, Gaumenfreude und Feiern: Wir haben Ihnen eine Auswahl besonderer schöner naturstrom-Ziele in Berlin-Mitte zusammengestellt, die Sie auf unkomplizierter Route innerhalb von 24 Stunden genießen können.

Ausgangspunkt ist das Hotel Fasanenhaus (1), das direkt an der Ecke zu Berlins quirligem Kurfürstendamm liegt und doch komfortable, sehr ruhige Zimmer bietet. Äußerst zentral gelegen, lässt sich von hier aus an nur einem Tag vieles bequem erkunden. Unser erstes Ziel für den Vormittag ist ab 10 Uhr geöffnet: Das interaktive DDR-Museum (2) zeigt nicht nur einen bedeutenden Teil deutscher Historie, sondern eigentlich gar ein Stück Weltgeschichte. Tatsächlich fand ich selber es so interessant, dass ich es sogar mit Abstand einiger Jahre ein zweites Mal besucht habe. Hier werfen Sie tiefe Blicke hinter die Kulissen eines untergegangenen Staates. Das Besondere: Die gesamte Ausstellung folgt dem Motto „Geschichte zum Anfassen“. Sie müssen selbst aktiv werden, um an spannende Informationen zu gelangen. Es gilt, Klappen und Türen zu öffnen, Schubläden herauszuziehen, Hebel zu drücken und alle Sinne zu benutzen. Das ist auch für Erwachsene ein tolles Erlebnis. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Museum vom Hotel aus in einer halben Stunde zu erreichen.

So viel Bildung macht Appetit. Mit Sinneseindrücken der feinsten Art geht es bei Princess Cheesecake (3) weiter. Hier sind hausgemachte Torten Kunstwerke, deren cremige Genussarchitektur einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Rotpralle Himbeeren oder Blätter aus weißer Schokolade mit schwarzen Mohnsprenkeln zieren die Süßigkeiten wie Krönchen. Die in der Küche verwendeten Bioprodukte stammen überwiegend aus fairem Handel und aus dem Berliner Umland. Auch selbstgemachte Rhabarber-Limonaden gehören zum süßen Verwöhnprogramm. Mittags lockt zudem frische Quiche mit Beilagensalat.

Fußläufig vier Minuten entfernt befindet sich unser nächstes Ziel: Das KW Institute für Contemporary Art (4) – eine der bedeutendsten Institutionen für zeitgenössische Kunst in Deutschland. KW ist ein Labor, das durch Ausstellungen, Künstlerateliers und Veranstaltungen die jüngsten Entwicklungen in der nationalen und internationalen zeitgenössischen Kultur vorstellt. Im Vorfeld lohnt sich ein Blick auf die Website der Einrichtung, denn die wechselnden Ausstellungen haben unterschiedliche Schwerpunkte. Besonderen Charme versprüht auch das Gebäude, eine ehemalige Margarinefabrik aus der Gründerzeit mit besonders stimmungsvollem Innenhof und Cafeteria. Eine sehenswerte Alternative zum KW Institute für Contemporary Art ist die ebenfalls gut zu erreichende Akademie der Künste (5). Sie ist thematisch deutlich breiter aufgestellt und widmet sich den Bereichen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst sowie Film- und Medienkunst. Im Jahre 1696 gegründet, gehört sie zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Von Beginn an hatte die Akademie nicht nur den Charakter einer Künstlergemeinschaft mit repräsentativen und beratenden Aufgaben, sondern war zugleich eine „Hohe Schule“. In ihren Räumen finden regelmäßig wechselnde und sehr reizvolle Ausstellungen statt.

Karte von Berlin mit NATURSTROM-Route. (Graphik: © OpenStreetMap-Mitwirkende)

Die Karte von Berlin zeigt die einzelnen Stationen unserer NATURSTROM-Route. Die Zahlen der einzelnen Ziele sind jeweils auch im Text angegeben. (Graphik: © OpenStreetMap-Mitwirkende)

Nach so vielen Sinneseindrücken heißt es zunächst: Zurück ins Hotel, ein wenig ausruhen und frisch machen. Wenn dann abends der Magen knurrt, fragen wir Sie: Vegetarier oder Fleischliebhaber? Für Essenstyp Nummer Eins gibt es im Vaust (6), gleich in Nähe des Fasenenhauses, hausgebrautes Bier und hochwertige fleischlose Küche, beispielsweise in Butter geschwenkte Pfifferling-Tofu-Mezzelune mit Cashewparmesan. Einen ruhigen Biergarten direkt am Kanal im Tiergarten Berlin bietet der Schleusenkrug (7). Neben Merguez und Fränkischen Bratwürsten gibt es hier im Sommer die feine Balinesische Hochzeits-Bratwurst, Thai-Chili-Lemon-Bratwurst, Trüffel-Bratwurst, Lavendel-Bratwurst, Zitronen-Thymian-Bratwurst und viele andere mehr. Appetitlich zum Duften gebracht werden sie auf dem Lava-Grill.

Und Feiern? Wer es abends so richtig krachen lassen will, dem empfehlen wir den Club SO36 (8). Gelegen in der Oranienstraße, ist er geschichtsträchtiger Kulturmeilenstein der Berliner Nacht- und Musikszene. Die alte Halle trägt als Namen das Kürzel des alten Postzustellbezirkes Kreuzberg. Heute beherbergt das SO36 Konzerte und Veranstaltungen verschiedenster Musikrichtungen wie HipHop, Crossover oder Techno. Es wummt der Bass, rockt der Beat und pocht das Trommelfell. Haarschöpfe zucken frenetisch im Takt. Auch interessanten Non-Mainstream-Newcomern bietet der Ort regelmäßig Raum. Noch etwas? Ja! Ebenfalls eine sehr gute Adresse ist die Columbiahalle (9). Der Gebäudekomplex wurde gegenüber dem Flughafen Tempelhof als Freizeitgelände der US Air Force errichtet. Der heutige C-Club wird als Live-Club für die härteren Gangarten des Rock betrieben.

Zu guter Letzt ein Tipp in Sachen Mobilität: Mal etwas ganz anderes als die übliche S-Bahn ist das eTuk (10), eine Art moderne, dreirädrige Elektro-Rischka. Es gleitet mit naturstrom CO2-frei und völlig lautlos über die Straßen. Ab 32 Euro pro Person kann das ungewöhnliche Gefährt je nach Modell bis zu sechs Menschen plus Fahrer transportieren. Sie müssen allerdings das 21. Lebensjahr vollendet haben und im Besitz eines seit zwei Jahren gültigen Führerscheins der Klasse B sein, um ein eTuk zu fahren. Der Betreiber bietet Touren mit Guide zu den Sehenswürdigkeiten Berlins an. Los geht’s am Potsdamer Platz. Für 90 Euro die Stunde kann man eTuk auch nach vorheriger Absprache für die eigene, individuelle Nutzung ausleihen. Reserviert werden muss mindestens 48 Stunden vorher. Wir sagen: Viel Spaß mit dem Fun-Vehikel!

 

Rebecca Raspe
raspe@naturstrom.de

schrieb von 2011 bis Ende 2015 für NATURSTROM als Redakteurin in der Unternehmenskommunikation. Zuvor hat sie als Journalistin für Fachmagazine über Erneuerbare Energien im In- und Ausland berichtet. Nachhaltigkeit ist ihr wichtig und sie begeistert sich für fortschrittliche Technologien.

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