Das Mudmasters-NATURSTROM-Team vor und nach dem Lauf.

Mein erstes Mal: Mudmasters laufen

Das erste Mal entscheidet oft darüber, ob wir etwas wieder tun. Ob wir Gewohnheiten ändern, neue Leidenschaften und Hobbys entwickeln. Uns nochmal trauen. Bei manchem scheint die erste Hürde besonders hoch – und verhindert, dass wir uns gesünder verhalten. Beim Sport zum Beispiel. Kollegen von uns haben deshalb einen Mudmasters und das Training dahin für euch getestet.

Mal wieder etwas Verrücktes machen. Die Grenzen seines Körpers ausreizen. Ängste überwinden. Und vor allem: Spaß haben. Gemeinsam. Das alles war der Mudmaster für uns – und eigentlich auch schon die Vorbereitung dafür. Wir sind Mitte Mai sechs, zwölf und 18 Kilometer über das ehemalige Militärgelände am Flughafen Düsseldorf-Weeze gelaufen und haben dabei bis zu 40 Hindernisse überquert. Wir sind über Wände geklettert, in Eisbecken gerutscht und durch Schlammbecken gekrochen. Das klingt verrückt, nass und sehr matschig? Genau. Ich hätte nicht gedacht, dass es sich vor allem aber so anfühlt: großartig. Einige von uns sind sogar nur wenige Wochen vorher beim 17. Metro-Marathon in der Firmenstaffel mitgelaufen.

„Mudmasters für mich? Eine Menge Spaß“, erzählt Nora von NATURSTROM beim Mudmasters 2019.

„Mudmasters für mich? Eine Menge Spaß“, so Nora von NATURSTROM.

„Mudmasters für mich? Eine Menge Spaß. Und die Bestätigung, dass es im Team immer geiler ist als allein“, erzählt Nora. Die 28-Jährige war als eine von 16 NATURSTROM-Läuferinnen und -Läufern in Weeze gestartet: motiviert, trainiert und anfangs auch noch sehr sauber im grün-weißen Firmenshirt. Wir waren nur ein Bruchteil der insgesamt 25.000 Teilnehmer – und doch hat es sich manchmal so angefühlt, als wäre da nur ein großes Wir. Wenn es darum ging, hohe Hindernisse zu überwinden, sich einen Sprung in ebenso tiefes wie kaltes Wasser zuzutrauen oder seine Schuhe wieder aus dem Schlamm auszugraben: immer war da jemand. Zum Helfen, unter die Arme oder Füße greifen und Anfeuern. Die Aufregung am Start schlug so schnell in Adrenalin und mitreißende Freude um.

„Ich bin ehrlich – es gab einen Moment, da habe ich mich dabei ertappt, wie ich dachte ‚Warum? Und das auch noch freiwillig‘“, gibt Sebastian zu. „Aber abgesehen davon kann ich ganz klar sagen: Es war eine riesige Ausschüttung an Endorphinen.“ Richtig gut fand der Vertriebsmitarbeiter auch das Teamgefühl: „Es macht einfach richtig Laune, sich im Team durch die ganzen Hindernisse zu quälen.“

Mudmasters-Vorbereitungen – und was jetzt noch kommt

Damit wir die gut überwinden konnten, hatten wir schon im vergangenen Herbst mit dem Training begonnen. Den ganzen Winter durch sind wir in Düsseldorf montags in der Mittagspause gejoggt. Besonders wenn uns dabei Regen oder Hagel begleitet haben, haben wir uns über die heißen Duschen im Bürogebäude sehr gefreut. Und bibbernd an das Eisbad gedacht, das uns beim Mudmasters erwarten würde. Aber auch beim wöchentlichen Zirkeltraining konnten wir die Duschen gut gebrauchen. Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit sind beim Mudmasters ebenso Voraussetzung wie Mut und Teamgeist. „Ich bin davon ausgegangen, dass wir leiden werden, sehr leiden um ehrlich zu sein. Immerhin sind zwölf Kilometer laufen und mehr als 20 Hindernisse überwinden nicht das, was ich jede Woche abspule“, erzählt Sebastian. „Aber das wöchentliche Training in den Mittagspausen hat sich wirklich ausgezahlt. Es ging mehr oder weniger alles erstaunlich gut von der Hand und bei den Hindernissen, bei denen es mal schwieriger wurde, war ja noch das Team vorhanden, welches einen dann tatkräftig unterstützt hat.“ Es gebe da allerdings auch eine Sache, die er unterschätzt habe: „Die Tage danach. Selten so einen Muskelkater gehabt. Aber wenn man es positiv sehen möchte – so hatte ich noch länger was von diesem großartigen Erlebnis.“

Eins von unseren insgesamt zwei NATURSTROM-Teams, die dieses Jahr beim METRO Marathon als Staffel angetreten sind. Und glücklich ins Ziel kamen - eins der Teams sogar unter den ersten 100 - und das bei tausenden von Teams.

Eins von unseren insgesamt zwei NATURSTROM-Teams, die dieses Jahr beim METRO Marathon als Staffel angetreten sind – und glücklich ins Ziel kamen.

Besonders viel davon hatte Jan: Er startete nicht nur am Sonntag im NATURSTROM-Team in Weeze, sondern war bereits mit Freunden am Samstag den Parcours über sechs Kilometer gelaufen. Zwei Wochen vorher war er außerdem in einer unserer beiden Firmenstaffeln beim 17. METRO-Marathon am Start. „Alle drei Events haben mir sehr großen Spaß gemacht“, berichtet Jan. Bei schönstem Sonnenschein war er mit sieben weiteren Kolleginnen und Kollegen durch die Landeshauptstadt gejoggt. Dabei einer von 20.000 Läufern zu sein, von rund 60.000 Besuchern angefeuert zu werden und mit einem eigenen Team zu starten und zu enden – all das hat für Jan den Tag besonders werden lassen. Die Kosten für die Startgebühr hat dabei NATURSTROM übernommen – wie bei Mudmasters auch. Die Events fallen in das vielfältige Sportangebot, welches das Unternehmen jedem Mitarbeiter bietet. „Ich finde es klasse, dass NATURSTROM uns da so unterstützt. Mudmasters zum Beispiel hat jedem von uns sehr viel Spaß gemacht – und ich glaube, auch für das Teamgefüge ist es super“, meint Jan. Das nächste Ereignis steht bereits: Ein Firmenlauf Anfang Juli. Und unser Training? Das geht weiter – nachhaltig natürlich.

Finja Seroka
Finja Seroka
seroka@naturstrom.de

arbeitet seit Juni 2016 bei NATURSTROM. Begeistert sich beruflich und auch privat für nachhaltige Themen. Zuvor hat sie u. a. als Journalistin für Handelsblatt Online und die Funke Mediengruppe gearbeitet. E-Mail

Keine Kommentare

Kommentieren Sie