Wie NATURSTROM-Neukunden zu Förstern werden

Bäume sind wahre Alleskönner in Sachen Umwelt. Denn sie spenden nicht nur Schatten, filtern Schadstoffe und produzieren Sauerstoff, sondern binden auch CO2 aus der Luft. Um den Waldbestand in Deutschland zu fördern, pflanzen wir aktuell für jeden Neukunden, der über www.naturstrom.de/primaklima zu uns wechselt, einen Baum. Wie es genau zu der Idee kam und wo der NATURSTROM-Wald entsteht, weiß unsere Kollegin Nina-Christin Szallies:

Jeden Morgen fahre ich mit dem Fahrrad zu NATURSTROM. Die Strecke führt an einem Bach und vielen bunten Sträuchern vorbei. Zwischen Innenstadt und Büro ist dieses Fleckchen Grün ein Ort, an dem ich durchatmen und Energie für den Tag tanke.

Neukunden-Aktion bei NATURSTROM

„Wieso pflanzen wir bei NATURSTROM eigentlich keine Bäume?“, geht es mir auf einer meiner morgendlichen Fahrradtouren durch den Kopf. Ökologische Alternativen für die moderne Gesellschaft entwickeln und damit den Umwelt- und insbesondere Klimaschutz voranbringen, das ist doch das große Thema bei NATURSTROM. Wir arbeiten mit immer effizienteren Techniken, die ermöglichen, aus Wind, Wasser und Sonne Energie zu gewinnen, um so konventionelle Energiequellen nach und nach zu verdrängen. Denn die stoßen jede Menge klimaschädliches CO2 in die Luft. Bekanntermaßen sind Bäume ein einfaches, natürliches Mittel, um dieses CO2 aus der Atmosphäre zu binden. Ich spinne den Gedanken weiter und als ich gerade mein Fahrrad abschließe, sehe ich ihn vor meinem inneren Auge: den NATURSTROM-Wald!

Was als Idee auf dem Fahrrad begann, wird wenige Monate später in die Tat umgesetzt: Ab sofort erhält jeder Neukunde unseres naturstrom- oder naturstrom biogas-Tarifs nicht nur ein Startguthaben in Höhe von 30 Euro – sondern pflanzt auch einen Baum. Für die Aktion arbeiten wir mit PRIMAKLIMA zusammen. Der Verein engagiert sich seit fast 30 Jahren für den Erhalt und die Mehrung von Wäldern. Unser Wald wird in Sachsen entstehen, eine Autostunde von Dresden entfernt.

Berg-Ahron

Auch Berg-Ahorn wird im NATURSTROM-Wald wachsen. © PRIMAKLIMA

Warum Sachsen?

Der Freistaat Sachsen ist (nach Brandenburg) das Bundesland, das am stärksten von den Waldbränden des Jahres 2018 betroffen war. Seit Erhebung der Waldbrandstatistik 1977 war das Jahr 2018 dasjenige mit dem zweitgrößten Verlust an Waldfläche durch Brände. Insgesamt wurden 2.349 Hektar zerstört. Das entspricht ca. 3.290 Fußballfeldern. Auch diesen Sommer macht die Trockenheit dem Wald wieder zu schaffen. Von Wetterextremen geschwächt sind die Bäume anfälliger für Schädlinge wie den Borkenkäfer. Auf mehr als 110.000 Hektar sind sie bereits nicht mehr zu retten. Das entspricht ungefähr der zweifachen Fläche des Bodensees. Anfang der 1980er beklagte man das Waldsterben, verursacht durch den sauren Regen. Forstexperten sprechen nun schon von einem Waldsterben 2.0.

Es ist ein Teufelskreis: Der Klimawandel schadet dem Wald, genau jetzt, wo wir ihn zum Klimaschutz so dringend bräuchten. Deshalb machen Wiederaufforstungsprojekte für mich Sinn. Und sie bergen neue Chancen: Nach dem zweiten Weltkrieg wurden vor allem Fichten in Monokulturen angepflanzt. Das Holz der schnellwachsenden Baumart wurde dringend gebraucht. Für dürres Klima sind sie allerdings nicht gemacht, sie vertrocknen schnell und halten Stürmen aufgrund ihres flachen Wurzelwerks nicht stand. Heute setzt man verstärkt wieder auf ökologisch hochwertigere Mischwälder. Deshalb wird der NATURSTROM-Wald aus heimischen Arten wie Rotbuche, Berg-Ahorn, Stieleiche und Winterlinde bestehen und damit zur Artenvielfalt beitragen.

Seit die Aktion läuft, schaue ich regelmäßig nach, wie viele Neukunden es gibt und wie viele Setzlinge demnach schon Wurzeln schlagen dürfen. Ich freue mich schon auf einen Spaziergang durch den NATURSTROM-Wald.

Autorin: Nina-Christin Szallies arbeitet seit 2016 im Produktmarketing von NATURSTROM.

Titelbild: Bild von Pexels auf Pixabay

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