Mitten in Berlin entsteht ein nachhaltiges Wohnprojekt: Die Möckernkiez eG verwirklicht auf 30.000 Quadratmetern ein neues Stadtquartier. Für die Energieversorgung arbeitet die privat organisierte Wohnungsbaugenossenschaft mit NATURSTROM zusammen

Neues Jahr, neuer Kiez – der Countdown läuft

Mitten in Berlin entsteht ein nachhaltiges Wohnprojekt: Die Möckernkiez eG verwirklicht auf 30.000 Quadratmetern ein neues Stadtquartier. Für die Energieversorgung arbeitet die privat organisierte Wohnungsbaugenossenschaft mit NATURSTROM zusammen: Wärme und Strom sollen direkt vor Ort gewonnen und verbraucht werden. Damit auch ihr live dabei sein könnt, während in Berlin-Kreuzberg etwas ganz Neues entsteht, begleiten wir das Projekt mit einem Bautagebuch. In Teil 6 erzählt unsere Teamleiterin für Bürgerenergie wie sie und ihre Familie alles für das neue Quartier einpacken.

Gerade noch haben wir die Minuten bis zum Jahreswechsel heruntergezählt – nun können wir das Gleiche mit den Tagen bis zum Umzug tun: In gut zwei Wochen werden wir Möckernkiez-Bewohner sein! Wie bei nahenden Zuhause-Wechseln üblich stecken wir bereits knietief in der Bearbeitung langer To-Do-Listen rund um Ummeldungen, Kündigungen, Neuanschaffungen und Umzugsplanungen. Wir sortieren aus und packen Kisten, diskutieren über Wandfarben und Kücheneinrichtungen.

Mittendrin im Gewusel stellt sich aber auch das Gefühl ein: Dies ist ein ganz besonderer Schritt. Schon jetzt empfinden wir uns als Teil der Genossenschaft auf eine gute Weise mit verantwortlich: für das Gelingen des Gesamtprojekts, für das Miteinander in der Hausgruppe und im ganzen Kiez, für den achtsamen Umgang mit Wohnraum, Gemeinschafts- und Freiflächen und der vor Ort erzeugten Energie.

Silke Bartolomäus aus dem Berliner NATURSTROM-Team wird mit ihrer Familie im Möckernkiez wohnen © NATURSTROM AG

Silke Bartolomäus aus dem Berliner NATURSTROM-Team wird mit ihrer Familie im Möckernkiez wohnen. © NATURSTROM

Baustellenbesichtigungen im Möckernkiez steigern Vorfreude

Ein paar Mal durfte ich, ausgerüstet mit Sicherheitsschuhen und –helm, meine Ingenieurs-KollegInnen auf die Baustelle begleiten – und staunte. Über die Vielfalt an Technik, die zum Einsatz kommt. Über die Größe von Pufferspeichern. Darüber, wie majestätisch und souverän die Hauptdarsteller der Wärmeversorgung wirken: das Blockheizkraftwerk – das mit hundertprozentigem Biogas/Biomethan betrieben wird – und der Spitzenlastkessel. Über die unscheinbaren und dabei hochkomplexen Wärmeübergabestationen und Zähler. Über das weit verzweigte Rohr- und Leitungsnetz. Am meisten aber staunte ich über die Art und Weise, wie alles auf der Baustelle miteinander zusammen- und voneinander abhängt. Wie sich nach und nach alles zu einem großen Ganzen fügt.

Für uns baldige Bewohnerinnen und Bewohner stellt sich dieses komplexe Zusammenspiel aller Faktoren in den Wohnungen dann ganz simpel dar: Beim Betätigen des Lichtschalters wird es hell und beim Aufdrehen des Heizkörpers wohlig warm. Immerhin werden dank der Solaranlagen auf den Dächern die Komponenten dahinter bereits heute ein Stück weit sichtbarer und „verstecken“ sich nicht mehr nur in der Heizzentrale. Das soll aber noch nicht alles sein: Zukünftig wollen wir das gesamte Energiekonzept ans Tageslicht bringen und anhand von Schautafeln, Infografiken und Führungen erklären und „anfassbar“ machen.

Auch die Kinder finden die Energieversorgung „ziemlich cool“

Für uns und unsere Nachbarn wird es schon ab Einzug ein gutes Gefühl sein, beim (natürlich maßvollen) Heizung-Aufdrehen zu wissen, dass die Wärme nur wenige Meter weiter klimafreundlich erzeugt wird. Und dass im Zusammenspiel der Stromerzeugung unser MöckernStrom entsteht. Jeder Sonnenstrahl, den das trübe Berliner Schmuddel-Winterwetter zulässt, bekommt so eine neue, zusätzliche Bedeutung.

Die Kinder haben selbstredend ihre ganz eigene Sicht auf die Dinge. „Voll krass“ ist die unmittelbare Nähe zu und der Blick auf den so genannten Naturerfahrungsraum im angrenzenden Gleisdreieckpark, Lieblingsecke der Kinder seit vielen Jahren. „Das ist jetzt unser Garten“ sagen sie. Und freuen sich darauf, ihn mit den vielen anderen Kindern, die in den Kiez ziehen, unsicher zu machen. Dass die Solaranlagen, die wir von der Gemeinschafts-Dachterrasse aus sehen können, unseren Strom mit produzieren, finden sie allerdings immerhin auch „ziemlich cool“…

NATURSTROM Team
onlinemarketing@naturstrom.de

Unter diesem Profil schreiben NATURSTROM-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die nicht zu den regelmäßigen Blog-Autoren gehören.

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