SonnenDach und SonnenSpeicher: Sebastian Hahn berichtet von seinen Erfahrungen |  NATURSTROM Blog
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SonnenDach und SonnenSpeicher: Sebastian Hahn berichtet von seinen Erfahrungen

Sebastian Hahn träumt von einer eigenen PV-Anlage, seitdem er mit seiner Frau vor fünf Jahren ein Haus in Aalen gekauft hat. Zunächst war finanziell nicht daran zu denken, dann stieß er bei Installateuren auf Desinteresse. Wie er doch noch an seine eigene Anlage gekommen ist und wie seine ersten Erfahrungen sind, erzählt er im Blog-Gastbeitrag.

Familie Hahn: SonnenDach- und SonnenSpeicher-Kunden. Ihr Haus ziert jetzt eine PV-Anlage.

Familie Hahn. Foto: Privat.

Mir fiel schon bei unserem Einzug die Solarthermie-Anlage unserer Nachbarn auf. Wärme oder Strom mit der Kraft der Sonne selbst erzeugen und nutzen – das fand ich klasse, nur war es gerade nicht bezahlbar. Also wartete ich, bis es das war: Anfang 2017 kontaktierte ich mehrere Firmen in Aalen, um konkrete Angebote für eine Photovoltaik- oder Solarthermieanlage einzuholen.

Was folgte, war vor allem Ernüchterung. Bei vollen Auftragsbüchern war mein Projekt den meisten Installateuren wohl zu klein und unrentabel. Denn es meldete sich nur eine Firma. Diese Firma bot ausschließlich Solarthermie an – und der entsandte Mitarbeiter machte bei einem Besichtigungstermin deutlich, dass bei unserem ost-west-ausgerichteten Dach Solarthermie vor allem im Winter keine lohnende Lösung wäre. Er empfahl mir, nur auf Photovoltaik zu setzen. Ich wälzte den Gedanken im Kopf und hätte ein uns zugegangenes Angebot vermutlich ziemlich schnell akzeptiert, wenn es denn gekommen wäre. Wenn…

Ein Tweet ebnet den Weg zur PV-Anlage

Als ich schon so weit war, die nächsten örtlichen Firmen anzurufen, sah ich im August einen kleinen, auf den ersten Blick geradezu unscheinbaren Tweet, der auf ein neues Projekt von NATURSTROM aufmerksam machte: das SonnenDach.

Ich klickte auf den Link, las die Produktbeschreibung durch und besprach mich mit meiner Frau, die sich für die Idee ebenfalls begeisterte. Anschließend machte ich mich daran, alle geforderten Informationen zu sammeln: Mehrere Nachbarn ließen mich in ihren Häusern in die oberen Stockwerke aufsteigen, um gute Fotos meines Daches aus verschiedenen Perspektiven zu schießen. Der Upload über die SonnenDach-Seite war kinderleicht. Als ich alles hochgeladen hatte, dauerte es nur ein oder zwei Werktage, bis ich eine Antwort erhielt: Unser Antrag werde geprüft.

Wenige Telefonate später hielt ich ein schriftliches Pachtvertragsangebot in den Händen – und unterschrieb. Nachdem ich seit Jahresbeginn auf meine eigene PV-Anlage gewartet hatte, war es plötzlich nur noch eine Frage von Wochen. Die von NATURSTROM beauftragte Firma Graule Gebäudetechnik (aus Nördlingen) meldete sich direkt bei mir und der Betriebsleiter der Solar-Sparte kam zu einem Ortstermin vorbei. Wir legten gemeinsam die günstigste Strategie für unser Dach und alle notwendigen Vorarbeiten fest. Auch den Antrag an die Stadtwerke, die die Einspeisung durch die Anlage genehmigen müssen, füllten wir zusammen aus. Danach ging es sehr schnell: Über die Firma Graule beauftragte Gerüstbauer stellten am 14. Oktober das benötigte Gerüst auf, am 17. Oktober lief der Einbau – und noch am Ende des Tages war alles fertig. Die Anmeldung bei der Bundesnetzagentur, ein neuer Stromzähler – und dann konnte es losgehen. Die Selbstversorgung mit unserem eigenen Sonnenstrom.

Unsere ersten Wochen als Selbstversorger

Aktueller Status der PV-Anlage von Naturstrom. Sebastian Hahn berichtet über seine Erfahrungen.

Energiebilanz der PV-Anlage: Der aktuelle Verbrauch der Familie Hahn auf einen Blick. Erfahrungsbericht von unserem ersten PV & Speicher, SonnenDach und SonnenSpeicher, Kunden. Grafik: privat.

Noch ist die Zeit mit der PV-Anlage auf dem Dach zu kurz (vor allem jetzt, im späten Herbst), um zu beurteilen, wie stark sich die Eigenproduktion auf unsere Stromrechnung auswirken wird. Doch selbst an verregneten und bewölkten Tagen decken wir in den hellen Stunden des Tages auf jeden Fall die Grundlast des Hauses durchgehend. Seit dem Einbau hatten wir auch ein paar sehr schöne Tage mit viel direkter Sonne. Da ging die Produktion stark in die Höhe, sodass wir auch schon einige Kilowattstunden einspeisen konnten.

Als Fazit kann ich schon jetzt festhalten: Die gesamte Handhabung des Antragsprozesses, die technische Beurteilung, die beauftragte Firma und deren Mitarbeiter – allen war ein hohes Maß an Professionalität anzumerken. Beeindruckend war die Geschwindigkeit, vor allem angesichts der sehr ernüchternden Lethargie der von mir zuvor kontaktierten örtlichen Firmen. Zwischen dem Lesen des NATURSTROM-Tweets, der auf das Projekt aufmerksam machte (Ende August), und dem Einbau der PV-Anlage auf unserem Haus (17. Oktober) vergingen gerade einmal sieben Wochen (von denen zwei Wochen das Warten auf die Stadtwerke waren). Wer auch immer seine eigene kleine Energiewende angehen möchte, kann sich hier sicher auf qualitativ hochwertige und vor allem zügige Arbeit einstellen. Wir sind auf jeden Fall begeistert.

Gastautor_in
presse@naturstrom.de

Unter diesem Profil bloggen die verschiedensten Gastautoren zu den Themen Energie und Umwelt- und Klimaschutz. In ihren Texten werfen sie einen Blick über den Rand der NATURSTROM-Welt.
Die Meinung der Gastautoren spiegelt nicht zwangsläufig die Meinung der NATURSTROM AG und der Redaktion wieder.

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