4 Apps, die dabei helfen Strom zu sparen – und den Überblick zu behalten

Ob Kühlschrank, Trockner oder die alte Lampe – Stromfresser befinden sich in fast jeder Ecke unseres Haushalts. Dabei ist Energie viel zu wertvoll, um sie ohne Wissen zu verbrauchen. Mit den folgenden Apps fällt es dir bestimmt leichter, den Stromverbrauch deiner Geräte zu überprüfen. Zudem kannst du beim Kauf schon an die Umwelt denken und dabei auch noch Geld sparen. Super, oder?

1. Mein Stromverbrauch für Android-Nutzer

Die App Mein Stromverbrauch erfasst den Stromverbrauch aller Haushaltsgeräte. Die Berechnung des Stromverbrauchs und die dadurch entstehenden Kosten können pro Stunde, Tag, Woche, Monat oder Jahr aufgeführt werden. Dargestellt werden sie durch farbige Balken. Bei Jahresverbrauchsabrechnungen erfolgt die Darstellung durch ein buntes Tortendiagramm. Für Vergleichszwecke ist diese App gut geeignet. Ein zusätzliches Plus: Tipps zum Stromsparen.

2. Energiekosten-Rechner für IOS-Nutzer

Diese App ermittelt die Stromkosten für Elektrogeräte. Nachdem du die Geräte mit der jeweiligen Wattleistung eingetragen hast, zeigt dir die App die Kosten für die Nutzungsdauer an. Dafür gibt es verschiedene Abrechnungen: Nutzungsdauer pro Tag in Sekunden, Minuten, Stunden. Es können sogar Nutzungszeiträume in Form von Tagen, Monaten und Jahren angezeigt werden. Wenn du den Energieverbrauch einzelner Geräte prüfen möchtest, ist der Energiekosten-Rechner perfekt.

3. ecoGator für Android- und IOS-Nutzer

Mit der ecoGator App denkst du schon beim Kauf neuer Elektrogeräte an unsere wertvolle Umwelt. Auf der Suche nach einer neuen Waschmaschine oder eines neuen Geschirrspülers? Mit dieser App findest du schon beim Kauf heraus, welches Gerät wirklich energieeffizient ist. Das Energielabel wird eingescannt und schon bewertet. So vergleicht ecoGator den Stromverbrauch und die Stromkosten. Ganz leichte Sache, mit der sich auch Geld sparen lässt. Die App verfügt zusätzlich über einige Energiespartipps und ein Quiz, bei dem dein Wissen über Energiesparen aufgefrischt und aufgefüllt wird.

4. EnergieCheck co2online

Per Handy Strom sparen - diese Apps unterstützen uns im Alltag.

Strom sparen leicht gemacht – schnell und einfach per Handy.

Mit dieser App kannst du Verbrauchsdaten für Heizenergie, Strom und Wasser eintragen oder ganz einfach am Zähler einscannen. Die Daten werden automatisch synchronisiert und die Auswertung beginnt. Unter Energiesparkonto.de kannst du dir ein Konto anlegen. Deine eingegebenen Zählerstände werden hier aufgelistet und können so verglichen werden. Die Energiecheck-App hält noch einige Zusatzfunktionen bereit. Es gibt eine Erinnerungsfunktion, die dich an das Ablesen deines Zählers erinnert. Die StandbyCheck-Funktion zeigt an, was deine Geräte verbrauchen, ohne dass du sie benutzt. Der StromCheck errechnet und bewertet deinen Jahresverbrauch und der WärmeCheck errechnet, ob ein Abgleich des Hauses notwendig ist. Durch die Eingabe bestimmter Daten werden individuelle Kosten und mögliche Einsparungen ermittelt. Und das Beste: sowohl Android– als auch IOS-Nutzer können die App herunterladen.

Meine Empfehlung: EnergieCheck co2online. Die Eingabe der Zählerstände ist kinderleicht und mir wird sofort eine Auswertung ausgespuckt. Durch das übersichtliche Design hab ich alles Wichtige auf einen Klick im Blick.

Autorin: Laura Lang, Auszubildende bei NATURSTROM.

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NATURSTROM Team
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Unter diesem Profil schreiben NATURSTROM-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die nicht zu den regelmäßigen Blog-Autoren gehören.

1 Kommentar
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    Tino
    Geposted um 21:27h, 12 Februar Antworten

    Liebe Naturstrom AG,
    Aller liebste Nachbarn und Mitmenschen,

    leider muss ich euch sagen, dass Eure Anregungen nicht sehr einfallsreich sind.
    Daher möchte ich zu Euren Energiespartipps einen bzw. mehrere Gegenvorschläge machen:

    Nehmen wir zu erst die gute alte Edison Glühlampe, die mit unter um Jahrzehnte länger hält als eine LED. Hat Osram schon mit der Krypton eine Glühbirne mit 5000 Std. hergestellt. Auch die DDR Firma hat haltbare Wolfram Glühlampen präsentiert. Eine Glühlampe in einer Feuerwache in USA hält bereits über 100 Jahre.
    Die alten Edison werden jetzt in China mit 10000 Stunden Haltbarkeit hergestellt. Alles was schädlich, ist der zu hohe Einschaltstrom. Daher baue eine Dimmer ein. Somit gehen die alten Glühlampen praktisch nicht mehr kaputt.

    Als zweites der Kühlschrank. Habe ich aus meinem alten Kühlschrank mit vier Sterne Eisfach, der 180 kwh / jahr verbraucht, einen A+++ gemacht der nur noch 85 kwh / jahr. In dem ich eine Zeitschaltuhr zwischen geschaltet habe.
    Das bringt zwar nur noch 12 Grad Celsius und im Eisfach nur noch -10 Grad Celsius aber für Milchprodukte und Eiswürfel reicht das völlig aus. Wurst esse ich eh nicht. Und Fleisch sollte sowieso frisch sein.

    Mein Geschirr spüle ich bei 40 Grad in meinem 18 Jahre alten Geschirrspüler. Der bei einmal die Woche spülen weniger verbraucht als ein A+++ Gerät. Vieles Geschirr kann man auch kalt mit etwas Spüli abwaschen.

    Die Waschmaschine musste nach 22 Jahren Betriebszeit erneuert werden. Die Neue betreibe ich nur im Wollwaschprogramm. Zu dem habe ich ein Auffrischprogramm, das nur 15 Minuten läuft.

    Zu alle Dem muss man sagen, dass Essen kochen die meiste Energie verbraucht. Hier ist Logistik die meiste Einsparung. Koche ich lieber für zwei oder drei Tage im voraus als nur Pizza oder Nudeln.

    Die wahre Energieersparnis liegt nicht im Anschaffen neuer Energie sparender Geräte, die wiederum bei Herstellung erst mal Energie verbrauchen als sparen, sondern im Verhalten wie ich meine jetzigen Geräte nutze. Mein derzeitiger Verbrauch liegt nachweislich bei 700 kwh / Jahr und ich bin weiter am Überlegen wie ich dies noch weiter senken kann?
    Einig Energiespartipps habe ich unten schon mal aufgeschrieben:

    Von daher ist der Traum vom A+++ Label eine Illusion. Und Frau Merkels Energiesparpolitik dient eher der Industrie als den Bürgern Deutschlands.

    5G und selbst fahrende Autos bzw. künstliche Intelligenz wird nach meiner Meinung nach den Energieverbrauch unserer Gesellschaft in den nächsten Jahren verdoppeln wenn nicht gar verdreifachen. Und um das zu erkennen muss man kein Prophet sein 😉

    Von Energie sparen kann also nicht im geringsten Sinne die Rede sein.

    Energiespartipps:
    – Immer nur die Menge Wasser im Wasserkocher erwärmen, die ich wirklich benötige.
    – Filterkaffee ohne Kaffeemaschine zubereiten.
    – Mobiltelefon ans Fenster legen, das erhöht den Empfang, dadurch wird die Sende- und Empfangsleistung in eine Art Energiesparmodus versetzt.
    – wenn möglich ein Kabel gebundenes Haustelefon benutzen.
    – Monitor vom PC nach einer Minute in den Standbymodus versetzen.
    – Bei neueren Waschmaschinen ist oft ein Netzteil verbaut das direkt an die Stromversorgung angeschlossen ist, so wird unbemerkt bei Schalterstellung „aus“ Strom verbraucht. Also den Stecker bei nicht Benutzung ziehen.
    – Nur Dinge kaufen, die ich auch wirklich zu meinem Leben benötige, zu dem lange halten und im Falle einer Reparatur sich reparieren lassen.
    – in den warmen Jahreszeiten selbst Nahrung anbauen.
    – Obst in der freien Natur ausfindig machen, für den eigenen Verbrauch selbst pflücken und, oder verarbeiten
    – Lose einkaufen, wenn möglich, z.B. auf dem Markt
    – Falls möglich den Internetzugang mit anderen teilen.
    – Falls Geld vorhanden Backofen mit Dreifachverglasung und Wärmeisolierung benutzen.
    – Temperatur geregelte Duscharmatur benutzen.
    – Leitungswasser trinken statt Flaschenwasser kaufen, ggf. mit Sirup mischen. Kohlen säurehaltige Getränke sind oft viel zu süß. Durch die Kohlensäure schmeckt man den Zucker nicht mehr so stark.
    – weniger Weizenerzeugnisse essen, das senkt den Blutzuckerspiegel und vermindert das Gefühl das man ständig etwas nach schieben muss.
    – Falls Sie Papiertaschentücher zu Hause nutzen, wie wärs mal mit Toilettenpapier?
    – Nase putzen soll auch ohne Taschentuch gehen 😉 z.B. im Freiem oder über dem Waschbecken
    – Zum Brötchen holen einen Beutel mitnehmen, statt die Semmeln in eine Papiertüte zu packen, die ich nur „drei Minuten“ brauche.
    – Brötchen beim richtigen Bäcker kaufen. Die Supermarktbrötchen haben möglicherweise längere Tarnsportwege hinter sich und müssen zu dem als noch Rohlinge gekühlt werden.
    – Mechanische Küchen- und Personenwaagen brauchen keine Batterien und halten ewig.
    – Möglichst Geräte verwenden, die einen Akku haben oder mechanisch funktionieren. Auch mechanische Thermometer (auch Ohrthermometer) sind oftmals genauer als elektronische.
    – LED Glühlampen haben oft mehr Leistung als drauf steht. Ich bevorzuge eher eine Nummer kleiner
    – Haushaltsramsch auf ein gesundes Maß reduzieren.
    – wenn der Internetrouter Webadressen blockieren kann, kann man dort zu mindestens die großen Werbeserver eintragen. Somit wird ohne zusätzliche Software keine oder nur Werbung angezeigt die der Betreiber der Webseite selbst postet.
    – Schild an den Briefkasten „Bitte keine Werbung einwerfen“
    – Erst Aufstehen wenn es Hell draußen wird 😉

    Beste Grüße, Tino

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