Frischer Wind im Landkreis Bamberg: Bürgerwindpark ist bislang größter NATURSTROM-Windpark

Der NATURSTROM-Windpark zwischen Scheßlitz und Königsfeld wurde um vier Anlagen erweitert. Foto: NATURSTROM AG

NATURSTROM hat seinen Windpark zwischen Scheßlitz und Königsfeld im oberfränkischen Landkreis Bamberg kräftig ausgebaut: Vier neue, leistungsstarke Anlagen liefern ab sofort genügend saubere Energie für mehr als 16.200 durchschnittliche Drei-Personen-Haushalte. Die insgesamt nun acht Anlagen bilden somit – bezogen auf die installierte Leistung von 22,5 MW – den bislang größten von NATURSTROM realisierten Windpark.

Zwei der neuen Anlagen des Bürgerwindparks im Landkreis Bamberg. Foto: NATURSTROM AG

„Dass wir dieses Projekt erfolgreich umsetzen konnten, verdanken wir vor allem den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort sowie den Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde Königsfeld und der Stadt Scheßlitz, mit denen wir von Anfang an und auch bei diesem letzten Bauabschnitt intensiv zusammengearbeitet haben.“ Mit diesen Worten lobt Dr. Thomas Banning, Vorstandsvorsitzender der NATURSTROM AG, die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Bereits 2011 hatte NATURSTROM hier, auf der Windvorrangfläche zwischen den Ortschaften Ludwag, Neudorf und Poxdorf, ihren ersten, komplett in Eigenregie entwickelten Windpark errichtet. Zu den drei bereits vorhandenen Anlagen gesellte sich 2014 eine weitere Windenergieanlage. Seit dem Sommer 2016 wurde die Erweiterung des Bürgerwindparks weiter vorangetrieben. Vier neue Anlagen des Typs 3.0 M122 von Senvion drehen sich nun auf der Hochfläche zwischen den drei Ortschaften und sollen plangemäß zusammen knapp 26 Mio. Kilowattstunden Strom erzeugen. Jede von ihnen ragt bis auf eine Nabenhöhe von 139 Metern hinauf und hat eine Gesamthöhe bis zur Flügelspitze von knapp 200 Metern.

Ein Gewinn für die ganze Region – der Bürgerwindpark Scheßlitz-Königsfeld

Wie bei vielen NATURSTROM-Projekten spielten auch bei der Erweiterung des interkommunalen Windparks Scheßlitz-Königsfeld die Themen regionale Wertschöpfung und Bürgerbeteiligung eine wichtige Rolle. Daher wurden die Aufträge für den Bau bewusst an Unternehmen aus der Region vergeben: So erhielten beispielsweise ein örtliches Betonwerk, ein Steinbruch und eine ansässige Baufirma die Aufträge für Arbeiten wie die Infrastruktur- und Fundamenterrichtung.

Doch nicht nur die Unternehmen vor Ort, sondern auch die Anwohnerinnen und Anwohner profitieren ganz konkret vom Windkraft-Engagement von NATURSTROM. Denn als Nachbarn des Windparks können sie einen speziellen Anwohner-Stromtarif beziehen, der nun, nach der Erweiterung des Parks, preislich noch attraktiver gestaltet wurde. Ein weiteres Plus: Auch an diesem Projekt können sich die Menschen vor Ort finanziell beteiligen. Dafür plant NATURSTROM für Ende März mehrere Informationsveranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger aus der Region. Im Spätsommer wird das Unternehmen außerdem zum Windfest einladen.

Auch für das laufende Jahr hat der Ökostrom-Pionier ambitionierte Ziele: „Wie in den beiden letzten Jahren wollen wir unseren Kraftwerkspark weiter ausbauen und jährlich für einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag neue Wind- und Photovoltaikanlagen realisieren“, so Dr. Banning. „Gerne setzen wir weitere Projekte zusammen mit Bürgerenergie-Gesellschaften, Gemeinden oder interessierten Stadtwerken um.“ Doch auch der bereits bestehende Kraftwerkspark von NATURSTROM kann sich sehen lassen: Inklusive der neuen Anlagen zwischen Scheßlitz und Königsfeld betreibt das Unternehmen aktuell 46 Windkraftanlagen mit einer Leistung von insgesamt 106 MW.

Miriam Ersch-Arnolds

Miriam Ersch-Arnolds

arbeitet seit Februar 2013 in der Pressestelle von NATURSTROM. Ihre Begeisterung für das Thema Nachhaltigkeit wurde während ihrer Zeit als Mitarbeiterin einer Fairhandels-Organisation geweckt und begleitet sie bis heute sowohl beruflich als auch ehrenamtlich.

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