Deutsches Kinderhilfswerk (c) art-session fotografie

Unterstützung für die Kleinen – das Deutsche Kinderhilfswerk

Ein Metallzaun um das Gelände, dahinter eine verrostete Schaukel, die bei jeder Bewegung quietscht, und ein Quadrat aus sonnengebleichten Holzbrettern, in denen mit Laub und Allerlei verunreinigter Sand gammelt: Genau so sollten Kinderspielplätze auf keinen Fall aussehen! Das fanden einige engagierte Kaufleute und Unternehmen aus München, die sich 1972 zusammentaten. Sie sammelten mit der Spendendose Geld, um phantasievollen und an die realen Bedürfnisse von Kindern angepassten Spielraum zu schaffen. Aus dieser Initiative entstand das Deutsche Kinderhilfswerk.

Das Themenspektrum des gemeinnützigen Vereins hat sich mit den Jahren deutlich erweitert. So wurde etwa 1993 der Kindernothilfefonds eingerichtet, dessen Geld Kindern aus besonders bedürftigen Familien zugutekommt. Denn die Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland ist eines der Hauptanliegen des sozial ausgerichteten NATURSTROM-Kunden. Aber auch Projekte wie „kinderfreundliche Schulen“ und „Neue Medien für Kinder“ wurden mit der Zeit in die Arbeit aufgenommen. Weitere Themenschwerpunkte kommen jedes Jahr hinzu.

Zu den aktuellen Maßnahmen zählen beispielsweise ein Sonderfonds, der speziell Projekte für Flüchtlingskinder unterstützt, um ihnen die Integration in Deutschland zu erleichtern und das Pilotprojekt HUCKEPACK, bei dem das Deutsche Kinderhilfswerk erwachsene Patinnen und Paten für geflüchtete Kinder und Jugendliche in Berlin vermittelt. Ein anderes Projekt ist die Kinder- und Jugendwahl U18: Neun Tage vor den „echten“ Wahlen dürfen alle unter 18 Jahren ihre Stimme abgeben, unter nur leicht veränderten Bedingungen. Junge Menschen sollen so dabei unterstützt werden, Politik zu verstehen, Unterschiede in den Par­tei- und Wahlprogrammen zu erkennen und Versprechen von Politikern zu hin­ter­fra­gen. Die Infostelle für Erwachsene als Beratungs- und Vernetzungsangebot dient zudem vielen als wichtige Anlaufstelle.

„Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt auch die Großen, also Eltern und Pädagogen. Im Mittelpunkt stehen jedoch insbesondere die Kinderrechte. Unsere Vision ist eine Gesellschaft, in der die Kinder ihre Interessen selbst vertreten. Weil sie das können“, erklärt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Autorin: Rebecca Raspe

NATURSTROM Team
onlinemarketing@naturstrom.de

Unter diesem Profil schreiben NATURSTROM-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die nicht zu den regelmäßigen Blog-Autoren gehören.

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