Zahl des Monats: 53.861 Elektrofahrzeuge in Deutschland

Pünktlich zum Jahresbeginn veröffentlicht das Kraftfahrt Bundesamt Zahlen und Fakten zur Nutzung von Kraftfahrzeugen auf deutschen Straßen. Darunter finden sich auch Auflistungen zum Thema Elektromobilität – und entgegen aller Zweifel lässt sich für das vergangene Jahr ein mehr als deutliches Plus der zugelassenen E-Fahrzeuge verzeichnen.

Das von der Bundesregierung gesetzte Ziel, 1 Million Elektrofahrzeuge bis 2020 im Straßenverkehr zu etablieren, gilt zwar als verfehlt. Dennoch ist NATURSTROM-Vorstand Oliver Hummel überzeugt, „dass die Elektromobilität ihren Durchbruch innerhalb der nächsten Jahre haben wird. Und, dass wir das Ziel von 1 Million Elektrofahrzeugen zwei bis drei Jahre später definitiv erreichen werden.“ Die Zahlen sprechen für sich: 53.861 Elektrofahrzeuge auf unseren Straßen – das sind 19.839 Fahrzeuge mehr als noch im Vorjahr oder ein Anstieg um satte 58,3 Prozent. Ein weiteres positives Zeichen: Der Anteil der privaten Halter von Elektroautos nahm deutlich zu. Noch 2014 waren lediglich rund 25 der E-Autos im Besitz von Privatpersonen, mittlerweile ist es immerhin jedes zweite. Das zeigt: E-Mobilität ist nicht mehr nur Angelegenheit von Energieversorgern, Firmen und Sharinganbietern, sondern dringt zunehmend auch zur Bevölkerung vor.

Die Mischung macht‘s

Auch wenn der rasante Anstieg vordergründig ein Grund zur Freude ist – die Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen. Denn nicht jedes gelistete Auto wird auch mit echtem Ökostrom betrieben. Wo da der Unterschied ist? Wird ein Elektrofahrzeug mit dem herkömmlichen deutschen Strommix geladen, steigen die verursachten Emissionen auf die eines Diesel-PKW. Und auch Atommüll fällt an. Das Elektrofahrzeug stößt zwar selbst keine Abgase aus – doch die Schadstoffe werden im Vorhinein produziert, während der Stromproduktion.

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Elektromobilität in Verbindung mit erneuerbaren Energien nimmt immer mehr Raum in der Klimaschutzdebatte ein. Doch der Umstieg vom Verbrenner auf ökostrombasierte E-Mobilität muss mit einem weiteren Umbruch einhergehen, betont Oliver Hummel: „Die Mobilitätswende beinhaltet als weiteren zentralen Punkt den Gedanken des Sharings. Kein Auto wird 24 Stunden am Tag genutzt – genau da setzt der Gedanke des Teilens an“.

Verleihsysteme für Elektrofahrzeuge ziehen immer weitere Kreise: Vom Kölner E-Lastenradsharing Donk-EE über den Verleih von E-Rollern bis hin zum klassischen Carsharing mit Elektroautos. Dazu müssen allerdings auch genügend Ladestationen vorhanden sein. Deutschlandweit existieren nach Branchenangaben mittlerweile mehr als 12.000. Dennoch besteht weiterer Ausbaubedarf. Verschiedene Prognosen gehen davon aus, dass bei rund 1 Millionen Elektroautos zwischen 80.000 und 150.000 Ladepunkte benötigt werden.

Auch wenn noch einiges zu tun ist: Die E-Mobilität nimmt Fahrt auf. Zur positiven Entwicklung leistet auch NATURSTROM einen Beitrag. An mehr als 400 öffentlichen Ladestandorten, von denen viele über mehrere gleichzeitig nutzbare Anschlüsse verfügen, laden E-Mobilisten naturstrom. Von der NATURSTROM-Ladekarte über Aufkleberprämien bis hin zu vergünstigten Ladesäulen von Partnerunternehmen: Haltern von Elektrofahrzeugen und solchen, die es werden wollen, bietet NATURSTROM verschiedenste Unterstützung an.

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