BMW i3 mit naturstrom

Elektrisch unterwegs: Mit dem BMW i3 von Berlin nach Eggolsheim

Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein der dringend notwendigen Verkehrswende – davon sind wir bei NATURSTROM überzeugt. Wie E-Mobilität auch auf einer Langstrecke funktionieren kann, konnten Nina Fiedler und Verena Steindl aus dem Team Bürgerenergie– und Projektbegleitung im Geschäftsbereich Dezentrale Energieversorgung Mitte April auf der Heimreise vom Berliner Standort zurück ins fränkische Eggolsheim testen. Mit dem NATURSTROM-Firmenauto – einem BMW i3 – waren sie rund 450 Kilometer rein elektrisch unterwegs. Über ihre Erfahrungen und einen außergewöhnlichen NATURSTROM-Arbeitstag berichten die beiden hier:

Und los geht’s!

Als wir in der Garage der Berliner NATURSTROM-Niederlassung unsere Koffer zu den Ladekabeln in den Kofferraum packten, wussten wir noch nicht, was uns erwartet. Schließlich waren wir bei Dienstreisen bisher immer mit dem Zug unterwegs. Dieses Mal war auch etwas mehr Vorbereitung nötig als sonst: Statt auf der Website der Deutschen Bahn surften wir gemeinsam mit weiteren NATURSTROM-E-Mobilitätsfans durch den E-Auto-Blog www.goingelectric.de. Der Routenplaner lieferte uns die passende Route mit einer Auswahl an passenden Ladesäulen, die den Standard „Combined-Charging-System“ unterstützen – kurz CCS. Die App „Next Plug“ unterstütze uns zusätzlich und informierte über aktuelle Störfälle, sodass wir auch unterwegs problemlos hätten umplanen können.

NATURSTROM-Ladekarte im Gepäck – Ökostrom im Akku

Mit im Gepäck hatten wir unsere NATURSTROM-Ladekarte, mit der mehr als 400 mit naturstrom belieferte Ladestationen genutzt werden können. Darunter auch zahlreiche Schnellladesäulen unseres NATURSTROM-Partners Allego. Europaweit lässt sich die NATURSTROM-Ladekarte auch an weiteren 50.000 Standorten – in Deutschland über 8.000 – im Ladenetzwerk von NewMotion und im Roaming mit vielen anderen Anbietern nutzen. Auch einer Urlaubsreise mit dem E-Auto steht nichts mehr im Weg! Kundinnen und Kunden erhalten unsere Ladekarte übrigens kostenlos unter www.naturstrom.de/ladekarte.

Ladestopp Nummer 1: Unsere Mittagspause verbrachten wir in Dessau. Während wir entspannt zu Mittag aßen, lud der i3 bis 100 Prozent. Foto: privat.

Fahrfreude auf ganzer Strecke

Das morgendliche Berliner Verkehrschaos nahmen wir gelassen: Dank dem geräuscharmen Elektromotor mit 125 kW Leistung schlichen wir leise durch den Trubel. Zusätzlich zum Elektromotor verfügt unser i3 über einen sogenannten „Range Extender“ (REX), ein mit Benzin betriebener Motor, der die elektrische Reichweite von 120 bis 140 km (unter realen Alltagsbedingungen) um weitere 130 km verlängert. Durch diesen wird der i3 quasi zum Plug-in-Hybrid. Der REX ist in erster Linie dazu da, im Notfall die nächste Stromtankstelle zu erreichen. Dass man ihn nicht benötigt, sondern mit guter Planung auch rein elektrisch von Ladesäule zu Ladesäule kommt, bestätigte sich während unseres E-Roadtrips.

Sonnige Lade- und Mittagspause

Unser erster Halt führte uns nach rund 125 km nach Dessau zu einem BMW-Autohaus. In der Mittagssonne tankten wir Strom und Vitamin D! Nach rund 50 Minuten hatten wir wieder einen vollen Magen, einen vollen Akku und waren bereit für die nächste Etappe bis zur nächsten Ladesäule in Eisenberg (Thüringen). Auf dem Weg dorthin verbrachten wir – wie viele andere – noch rund eine Stunde im Stau. Um Energie zu sparen, verzichteten wir trotz sommerlicher April-Temperaturen tapfer auf die Klimaanlage. Bezüglich unserer Reichweite machten wir uns aber keine Sorgen: Durch Rückgewinnung der Bremsenergie durch sogenannte Rekuperation zeigte das Display nach dem Stau noch dieselbe Reichweite an wie davor.

Daumen hoch für die Stadtwerke in Eisenberg: In der Nähe der A9 tankten wir während des zweiten Stopps problemlos Strom. Foto: privat.

„Entschuldigung, haben Sie hier in der Nähe eine Ladesäule gesehen?“

Im thüringischen Eisenberg – zwischen Jena und Gera – machten wir uns auf die Suche nach der zweiten Ladesäule. Das war aber nicht so leicht wie gedacht! Die Anwohnerinnen und Anwohner konnten uns auch nicht wirklich weiterhelfen. Wir fanden schließlich eine , diese funktionierte nur leider nicht. Doch ein Anruf bei den Stadtwerken genügte: Eine hilfsbereite Mitarbeiterin holte uns bei der defekten Ladesäule ab und eskortierte uns mit ihrem E-Golf bis zur funktionstüchtigen, leider etwas versteckten Säule am anderen Ende der Straße. Was für ein Service! Erleichtert schlürften wir unseren Nachmittagskaffee, während der i3 in weniger als 30 Minuten auf 80 Prozent lud. Da sich nach dem Erreichen der 80 Prozent zur Schonung des Akkus die Ladeleistung und somit auch die Ladegeschwindigkeit verringert, verzichteten wir auf die restlichen Elektronen im Akku und machten uns wieder leise und emissionsfrei zurück auf die A9. Ein solch gutes Fahrgefühl – volle Power von Anfang an – hatte bestimmt kein anderer Autofahrer um uns rum. Außer die anderen E-Mobilisten natürlich!

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