NATURSTROM-Mitarbeiterportrait: Achtung Strom, Herkunftskontrolle! |  NATURSTROM Blog
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Seit 2007 arbeitet André Beyer bei NATURSTROM. Als fachlicher Leiter für Stromeinkauf ist er derjenige im Unternehmen, der maßgeblich dafür sorgt, dass naturstrom auch wirklich hochwertiger Ökostrom ist. (Bild: © NATURSTROM AG)

NATURSTROM-Mitarbeiterportrait: Achtung Strom, Herkunftskontrolle!

Wo genau kommt unser naturstrom her, wie setzt er sich zusammen und wodurch ist sichergestellt, dass er einen möglichst hohen Umweltnutzen hat? All diesen Fragen widmet sich André Beyer. Denn als fachlicher Leiter für Stromeinkauf muss er bei NATURSTROM nicht nur Zahlen und Erzeugungs- sowie Verbrauchskurven im Kopf haben, sondern auch genau überlegen, von wem er Energie erwirbt. 

Die Strombörse, an der Atom-, Kohle- und EEG-Strom als sogenannter Graustrom einfach zusammengekippt werden, ist tabu. Stattdessen kauft man bei NATURSTROM direkt bei ausgesuchten Anlagenbetreibern ein – um ganz genau zu wissen, aus welchen Kraftwerken das eigene Produkt stammt. André Beyer ist derjenige im Unternehmen, der maßgeblich dafür sorgt, dass naturstrom auch wirklich hochwertiger Ökostrom ist. „Genau das ist der Grund warum ich von Beginn an im Stromeinkauf arbeiten wollte“, erklärt der 42-Jährige.

Seit 2007 arbeitet er bei NATURSTROM und zählt damit zu den „alten Hasen“ des Unternehmens. Der fachliche Leiter für Stromeinkauf baut neue Geschäftsfelder auf und berät Kollegen aus unterschiedlichen Abteilungen, insbesondere wenn es um den Schnittpunkt zwischen EEG und Energiehandel geht. Politische Veränderungen haben Auswirkungen, auch auf den Stromeinkauf. Im vergangenen Jahr beispielsweise mussten im Zuge der EEG-Novelle neue Strategien aufgestellt und alte Tätigkeiten umstrukturiert werden. „Die generelle Herausforderung dabei ist, immer wieder ökologisch sinnvolle Strombezugsquellen zu finden, die inhaltlich zu der Philosophie von NATURSTROM passen“, so André Beyer. Es geht viel um Zahlen, aber eben nicht nur. Denn er arbeitet für ein Stromprodukt mit möglichst großem ökologischem Nutzen. Da muss man sich Gedanken über dessen Herkunft machen – und gleichzeitig die fachlichen Anforderungen verschiedener Bereiche berücksichtigen, beispielsweise des Messwesens oder der Rechtsabteilung.

Während andere bereits als Kind in Umweltgruppen aktiv sind, hatte er als junger Erwachsener ein Schlüsselerlebnis: Zum Umweltschützer machte ihn, ausgerechnet, die Bundeswehr. „Panzer zerstörten den Boden, und ich konnte nicht verstehen, wie egal es Menschen war, beim Betanken von Fahrzeugen literweise Treibstoff daneben zu schütten. Von da an wollte ich etwas verändern, dachte zuerst an Landschaftserhalt“, erinnert er sich an seine Wehrdienstzeit zurück. Nach seinem Studiengang „Technischer Umweltschutz“ hat der geboren Wuppertaler zunächst im Bereich der Fließgewässerrenaturierung gearbeitet. Energieversorgung nachhaltig gestalten, das ist mindestens genauso wichtig, dachte er dann – und nahm seine Arbeit bei NATURSTROM auf.

Rebecca Raspe
raspe@naturstrom.de

schrieb von 2011 bis Ende 2015 für NATURSTROM als Redakteurin in der Unternehmenskommunikation. Zuvor hat sie als Journalistin für Fachmagazine über Erneuerbare Energien im In- und Ausland berichtet. Nachhaltigkeit ist ihr wichtig und sie begeistert sich für fortschrittliche Technologien.

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