Seit ihrer Gründung treibt die NATURSTROM AG die Energiewende aktiv voran. Nun also ein kleines Jubiläum! Unser 250. gefördertes Energiewende-Projekt: der Bürgerwindpark Nüdlingen in Unterfranken. (Bild: © B. Schramm)

Meilenstein: NATURSTROM AG fördert 250. Öko-Kraftwerk

Seit ihrer Gründung treibt die NATURSTROM AG die Energiewende aktiv voran. Der Ökostrom-Pionier hat bereits Solar- und Windenergieanlagen gefördert, bevor das Erneuerbare-Energien-Gesetz in Kraft trat. Nun also ein kleines Jubiläum! Unser 250. gefördertes Energiewende-Projekt ist ein weiterer Schritt nach vorn auf dem Weg zu einer sauberen Energie-Zukunft: der Bürgerwindpark Nüdlingen in Unterfranken. 

An den beiden Windrädern mit einer Leistung von jeweils 2,4 Megawatt, die sich im Besitz der Nüdlinger Energie-Genossenschaft eG befinden, hat sich NATURSTROM als Genosse sowie über ein Nachrangdarlehen mit insgesamt 200.000 Euro beteiligt. Unsere Projekt-Experten halfen zudem bei der Bauausführung. „Als Bürger-Energiegenossenschaft haben wir viel Zeit in unser Projekt gesteckt. Die Kooperation mit NATURSTROM hat unserem Projekt in der Endphase nochmals einen wichtigen Schub gegeben“, freut sich Burkard Schramm, erster Vorsitzender im Vorstand der Nüdlinger Energie-Genossenschaft, über die Unterstützung. Rund um das Windprojekt entstand in Nüdlingen eine Bürger-Energiegesellschaft, wie sie im Buche steht: 393 Genossen zählt sie, rund jeder zehnte Nüdlinger ist damit Mitglied. Das jüngste Mitglied ist ein Jahr alt, der älteste Genosse 85 Jahre.

NATURSTROM fördert den Bau neuer Ökokraftwerke mit einem festen Betrag für jede gelieferte Kilowattstunde Strom und orientiert sich dabei an den Kriterien des Grüner Strom Label e.V. Für Vorstand Oliver Hummel ein zentrales Qualitätsmerkmal: „Einen echten Umweltnutzen hat ein Ökostrom-Tarif nur dann, wenn der Strombezug an verpflichtende Investitionen in Energiewendeprojekte gekoppelt ist. Daher setzt NATURSTROM seit der Gründung auf die Neuanlagenförderung.“

Das Unternehmen unterstützte den Bau von Ökokraftwerken bereits finanziell, bevor das Erneuerbare-Energien-Gesetz im April 2000 in Deutschland in Kraft trat. Die ersten Fördergelder flossen ab Januar 1999 in eine Photovoltaikanlage in Weil am Rhein. Noch im selben Jahr wurden eine weitere Solaranlage, vier Biogasanlagen, ein Windpark sowie zwei Wasserkraftwerke gefördert. Gerade erst gestartet und noch ein energiewirtschaftliches Leichtgewicht, legte NATURSTROM mit Feuereifer los um zu beweisen: Die Energiewende ist machbar!

Seither hat sich das Engagement von NATURSTROM immer wieder an neue Rahmenbedingungen angepasst, wie Vorstandschef Dr. Thomas E. Banning erläutert: „Bis Anfang der 2000er konnten viele Anlagen nur mit direkten Zuschüssen realisiert werden, da sie keine kostendeckende Vergütung für die Stromeinspeisung erhielten. Bei der Photovoltaik änderte sich das sogar erst 2004 mit der EEEG-Novellierung. Die finanzielle Unterstützung durch NATURSTROM war daher häufig ausschlaggebend für die Entscheidung zum Bau eines neuen Öko-Kraftwerks. In den Jahren danach stand dann die Anschubfinanzierung von Bürger-Energiegesellschaften im Mittelpunkt.“ Die Unterstützung von Bürgerprojekten ist bis heute fester Bestandteil des NATURSTROM-Engagements.

Durch das Wachstum auf inzwischen mehr als 240.000 Kunden sind auch die Fördermöglichkeiten gestiegen. Seit einigen Jahren kann NATURSTROM dank der Neuanlagenförderung etwa 7 Mio. Euro pro Jahr für die Energiewende einsetzen. Zahlreiche Projekte befinden sich derzeit in Planung oder Umsetzung.

Übrigens, anlässlich des 250. Förderprojekts haben wir unsere Foto- und Projektarchive durchforstet. Herausgekommen ist eine Zusammenstellung der schönsten durch NATURSTROM geförderten Öko-Kraftwerke, die allesamt ihre eigene kleine Geschichte erzählen. Und, ganz nebenbei, auch eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der Energiewende. In den kommenden Wochen und Monaten stellen wir diese Projekte im Blog vor.

Rebecca Raspe
raspe@naturstrom.de

schrieb von 2011 bis Ende 2015 für NATURSTROM als Redakteurin in der Unternehmenskommunikation. Zuvor hat sie als Journalistin für Fachmagazine über Erneuerbare Energien im In- und Ausland berichtet. Nachhaltigkeit ist ihr wichtig und sie begeistert sich für fortschrittliche Technologien.

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