Arbeiten bei NATURSTROM: Im Biogashandel die Energiewende voran bringen

Die positive Entwicklung von NATURSTROM spiegelt sich auch in der Mitarbeiterzahl wider: Mittlerweile bringen mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Energiewende jeden Tag ein Stückchen weiter voran. In der Serie „Arbeiten bei NATURSTROM“ möchten wir Ihnen NATURSTROM als Arbeitgeber vorstellen. Vor welchen Herausforderungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Biogashandel stehen, erfahren Sie im aktuellen Teil.

Patrizia Botthof arbeitet bei NATURSTROM im Biogashandel

Patrizia Botthof und Biogas gehören zusammen – ohne sie gäbe es naturstrom biogas in dieser Form womöglich gar nicht. ©NATURSTROM

Patrizia Botthofs Berufsalltag passt in keine Stellenbeschreibung. Sie ist Fachverantwortliche im Biogashandel „und ich habe Aufgaben, die es sonst in unserem Unternehmen in einer Person nicht gibt“, sagt die 33-jährige Wirtschaftsingenieurin. Patrizia kümmert sich um das interne Produktmanagement von naturstrom biogas: Sie kalkuliert den Bedarf der Haushaltskunden und damit die Einkaufsmenge, kümmert sich auch um die Beschaffung des Biogases. Dafür kalkuliert sie Mengen und Endkundenpreise, ist aber auch mit vielen verschiedenen Stellen des Unternehmens ständig in Kontakt. „Es passiert gerade einiges im Biogasproduktbereich. Am Anfang haben wir hauptsächlich Haushaltskunden versorgt. Nun bereiten wir uns auf die Versorgung von größeren Abnehmern vor. Am Anfang habe ich vieles alleine gemacht. Weil wir unser Produktportfolio nun erweitern, arbeite ich nun  häufig mit den Energiewirtschaftlichen Diensten, die sich beispielsweise um das Zahlungsmanagement kümmern, und dem Vertrieb zusammen“, erzählt Patrizia.

Patrizia Botthof und Biogas gehören zusammen – ohne sie gäbe es naturstrom biogas in dieser Form womöglich gar nicht: „Ich habe meine Diplomarbeit über die Einführung eines Biogasproduktes hier im Unternehmen geschrieben und analysiert, welche Produkte sich für NATURSTROM anbieten. Nach der Abgabe bin ich direkt im Unternehmen eingestiegen – und wir haben mein Konzept so umgesetzt, wie ich es vorgeschlagen habe.“ Das war 2009. „NATURSTROM war zu der Zeit ein kleines Unternehmen,  und hatte noch wenig Erfahrung in diesem Bereich“, erinnert sie sich „Ich habe damals eins nach dem anderen umgesetzt“.

Patrizia ist mit dem Unternehmen gewachsen

Seitdem ist viel passiert: Patrizia musste sich am Anfang in viele Themen selber einarbeiten und diese umsetzen. Seit das Unternehmen gewachsen ist, verfügt NATURSTROM über viel mehr Fachwissen als damals – Fachwissen, auf das sie gerne zurückgreift. „Und wenn ich eins über die Jahre gelernt habe, dann dass man im Vorhinein zwar viel planen kann, es dann aber doch irgendwie anders kommt. Darauf vorbereitet zu sein und reagieren zu können, darauf kommt es an“, sagt Patrizia.

Ausgeglichen arbeiten im Biogashandel bei NATURSTROM.

Patrizia: „Mein Lebenskonzept sieht vor, einen Beitrag zu einer besseren Gesellschaft zu leisten, sowohl privat also auch beruflich.“ ©NATURSTROM

Ein Faible für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz hatte Patrizia schon immer: Sie kommt aus einer ökologisch eingestellten Familie und entschied sich nach dem Abitur, Energie und Umweltmanagement in Flensburg zu studieren. Ursprünglich deshalb, weil ein Kunstprojekt ihre Begeisterung für Niedrig-Energiehäuser geweckt hatte. Aber als sie ihr Praxissemester bei einer Energieagentur für Gebäude verbrachte merkte sie, dass ihr die Arbeit zu wenig Effekt hatte  – Konzepte für einzelne Gebäude entwickeln, die womöglich nur in irgendeiner Schublade verschwinden. Patrizia orientierte sich um, warf einen Blick auf den Windbereich und entschied sich schließlich für den Biogashandel. Für immer festgelegt hat sie sich damit aber nicht: „Ich finde den Bereich der dezentralen Energieerzeugung bei NATURSTROM auch sehr spannend. Die Kolleginnen und Kollegen betrachten jedes Versorgungskonzept integriert in seine Umgebung. In gewisser Weise ist das kleinteilig – aber zusammen mit der Umsetzung auch sehr interessant.“

Eigenverantwortlich arbeiten – und das in einer angenehmen Atmosphäre

An ihrer jetzigen Position gefällt Patrizia die Verantwortung, die sie hat, und wie viel sie selbständig arbeiten kann. „Ich bin nicht ohne Grund zu NATURSTROM gekommen und geblieben“, sagt sie. „Mir gefällt die Arbeitsphilosophie des Unternehmens, wie man arbeitet und miteinander umgeht. Neue Projekte kann jeder einbringen – die eigene Stimme wird auch dann gehört, wenn sie nicht zu einer Führungskraft gehört.“

Während Patrizia beruflich auf einen Arbeitgeber setzt, probiert sie privat gerne viele verschiedene Hobbies aus. Zuletzt hat sie sich an der Gitarre und in einem Sambakurs versucht. „Was ich schon lange mache ist Yoga – das habe ich auch über NATURSTROM angefangen“, erzählt die 33-Jährige.

Wo sie sich in fünf Jahren sieht? „Mein Lebenskonzept sieht vor, einen Beitrag zu einer besseren Gesellschaft zu leisten, sowohl privat also auch beruflich“, sagt Patrizia und ergänzt: „Eine ausgewogene Balance zwischen Arbeit und Familie ist dabei essentiell, um positive Energie einzubringen“.

Jungen Leuten, die in den Biogashandel möchten, rät sie, sich mit der Energietechnik ebenso wie mit dem rechtlichen Rahmen zu beschäftigen. „Ein Interesse für Zahlen ist natürlich wichtig. Aber meiner Meinung nach kommt es vor allem darauf an, über den Tellerrand schauen und denken zu können.“ Bei NATURSTROM kann sie das jeden Tag.

Neugierig geworden? NATURSTROM sucht für seine verschiedenen Geschäftsbereiche immer wieder neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hier geht es zur Stellenbörse.

Finja Seroka

Finja Seroka

arbeitet seit Juni 2016 im Presseteam von NATURSTROM. Begeistert sich beruflich und auch privat für nachhaltige Themen. Zuvor hat sie u.a. als Journalistin für Handelsblatt Online und die Funke Mediengruppe gearbeitet.

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