Vilisto gewinnt Start-up-Pitch doppelt

Publikums- und Jurysieger – diesen Doppelerfolg feierte das Hamburger Start-up Vilisto auf dem BEE-Neujahrsempfang 2019, den NATURSTROM vergangene Woche in Berlin sponserte. Überzeugt hat es mit seinem Wärmemanagement-Konzept, das Gründer Christoph Berger auf dem Start-up-Pitch in Berlin vorgestellt hat.

Das sind die Vilisto-Gründer: Christian Brase, Christoph Berger, Lasse Stehnken. (Foto: © Vilisto)

Den vierten Start-up-Pitch auf dem Neujahrsempfang des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE) konnte Vilisto in diesem Jahr eindeutig für sich entscheiden. Das Hamburger Start-up gewann nicht nur bei der Abstimmung im Publikum, sondern konnte auch die Fachjury überzeugen. Fünf unterschiedliche, junge Unternehmen hatten am vergangenen Donnerstag die Möglichkeit, ihre innovativen Geschäftsmodelle auf dem größten Treffen der Erneuerbaren-Energien-Branche innerhalb eines fünfminütigen Kurzvortrags vorzustellen.

Der Clou der drei Hamburger Gründer Christian Brase, Christoph Berger und Lasse Stehnken: ein intelligentes, lernendes und vollautomatisches Heizungsthermostat. Es erkennt nicht nur, wann und wie Räume genutzt werden, sondern beinhaltet auch noch weitere intelligente Steuerelektronik. Dadurch können unterschiedliche Daten zusammengetragen, per Algorithmus gesteuert und sogar um den aktuellen Wetterbericht ergänzt werden.

So erreicht Vilisto mit seinem digitalen und selbstlernenden Wärmemanagement für Nichtwohngebäude nach eigenen Angaben Einsparungen von mehr als 32 Prozent. Die Nutzer müssen dabei überhaupt gar keinen Aufwand betreiben – die Einsparpotenziale werden voll automatisch ausgeschöpft. Die Thermostate amortisieren sich dadurch in einem Zeitraum zwischen zwei und fünf Jahren, in manchen Fällen sogar noch schneller.

Mit diesem innovativen Konzept für die Heizkörper der Zukunft konnte Vilisto sowohl das Publikum als auch die Jury auf seine Seite ziehen. Durch den Doppelsieg beim Start-up-Pitch gewann das junge Unternehmen ein Energiepaket mit einer Stromgutschrift des Ökostromanbieters NATURSTROM, ein Coaching, die Teilnahme an einer Start-up-Veranstaltung in Paris und ausreichend Kaffee für die nächsten Monate. Die wichtigste Währung für die Newcomer sind jedoch die vielen neu geknüpften Kontakte. Schließlich versammelt sich auf dem Neujahrsempfang jedes Jahr die gesamte und stets an Innovationen interessierte Erneuerbaren-Branche.

Erneuerbare Energien sorgen für bezahlbare Energie

Schon vor dem gelungenen Auftritt der fünf Start-ups wurde auf dem BEE-Neujahrsempfang einiges geboten. Impulsgeber waren in diesem Jahr Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz und Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. „Erneuerbare Energien werden der Garant für bezahlbare Energie sein“, sagte Lies zum Auftakt.

„Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Zukunft erneuerbar wird“, meldete sich der neue Energiestaatssekretär Feicht zu Wort. Der Netzausbau sei deshalb unverhandelbar, natürlich auch im Verteilnetz. Die Erneuerbaren-Branche habe sich „längst als die innovative Schlüsselindustrie etabliert“ und dazu beigetragen, „dass der Industriestandort Deutschland moderner und zukunftsfähiger wird“, so auch BEE-Präsidentin Simone Peter.

Die Erneuerbare-Energien-Branche stehe schon in den Startlöchern: für Milliardeninvestitionen, zigtausende neue Jobs, regionale Entwicklung und dies gerade auch in den alten Energieregionen und für konkreten Klimaschutz.

Der Text ist zuerst bei der energiezukunft erschienen

Autor: Joschua Katz, Redakteur der energiezukunft

Headerbild: Neben der Jury (links im Bild) freut sich Vilisto-Gründer Christoph Berger (in der Mitte) über den Jury- und Publikumspreis. (Foto: © Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.)

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1 Kommentar
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    Simon W.
    Geposted um 11:48h, 19 Februar Antworten

    Ein weiterer positiver Effekt eines selbstlernenden (und selbstregulierenden) Innenraum-Wärmung:
    Eine in Zukunft kostenoptimierte Nutzung der Heizung. Gerade jene Nutzobjekte mit einer langen Lebensdauer verursachen aufsummiert die größten Kosten (Auto, Drucker, Heizung, …).Wenn nun der Mensch einmal vergisst das Fenster zu schließen, oder den Raum zu hoch temperiert, oder die Heizung laufen lässt, obwohl er nicht zu Hause ist, kann dies viele Kosten verursachen, die man durch ein solches System einsparen könnte.

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